27. August 2014

[Rezension] - Wired (Robin Wasserman)






Verlag: Script5 Verlag
Übersetzt von: Claudia Max
Reihe: Band 3 (Trilogie)
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 384
Altersempfehlung: ab 14
Preis: 16.90 € [D]
ISBN: 978-3-8390-0114-1
Bildquelle: © Script5 Verlag






Klappentext
„Vor einem Jahr starb Lia Kahn.
Nur wenige Tage später wachte sie auf.
In einem neuen, künstlichen Körper.
Sie hatte eine neue Familie: Mechs wie sie. Und ein neues Leben – eines, das für immer währen sollte.
Das dachte sie zumindest ...

Doch nun stellt sich alles, was man ihr erzählt hat, als Lüge heraus. Jemand beginnt, die Mechs zu zerstören, sie einen nach dem anderen auszulöschen. Lia geht jedes Risiko ein, um sich selbst und die zu schützen, ohne die sie nicht sein kann. Aber sie muss sich der Wahrheit stellen: Alle kann sie nicht retten.“
Gestaltung
Das Cover ist im gleichen Stil gehalten, wie schon die zwei Vorgänger und ergibt somit ein rundum stimmiges Bild. Das dunkle Grün passt auch zum etwas düsteren Inhalt von „Wired“. Ansonsten ist das Cover sehr schlicht gehalten, ebenso wie die restliche Gestaltung dieses Buches.

Meine Meinung
Wie schon bei „Skinned“ und „Crashed“, den beiden Vorgängern, erfährt der Leser die Geschichte wieder aus der Sicht der Ich-Erzählerin Lia. Ihre Art zu erzählen liest sich wirklich sehr angenehm und hebt sich auch von anderen Jugendbüchern dieses Genres ab, da man Lias Charakter einfach schon durch ihre Erzählweise direkt spürt.

In „Wired“ merkt man als Leser auch, dass Lia erwachsener und reifer geworden ist. Sie hat sich mit ihrer Situation und ihrem neuen Leben arrangiert. Mir hat diese Entwicklung wirklich gut gefallen, da Lia zuvor manchmal etwas anstrengend werden konnte und kindisch wirkte.

Durch viele Wiederholungen ist der Einstieg in „Wired“ jedoch wirklich sehr langatmig geworden und grenzte teilweise schon an eine Tortur. Ich habe mich manchmal richtig gelangweilt und mich gefragt, ob überhaupt noch Spannung aufkommt. Zum Glück änderte sich dies nach ungefähr dem ersten Viertel des Buches!

Die Fäden, die zuvor in Band 2 ausgelegt und gesponnen wurden, werden hier nun endlich zusammengezogen. Die politischen Aktionen spitzen sich zu und endlich kommt es zum großen Aufeinandertreffen der zwei verschiedenen Parteien: Audens Partei trifft nun endgültig auf Lia und die Mechs.

Endlich müssen Lia und die Mechs handeln. Was mir in den ersten beiden Teilen noch gefehlt hat, findet sich nun in diesem Abschlussband. Geheime nächtliche Spionageaktionen, verborgene Angriffe, Entführungen, Kämpfe…all das findet sich nun endlich in „Wired“, sodass dieser Teil für mich der Beste der gesamten Trilogie ist. Das Gerede (das noch Band 2 dominierte und teilweise sehr dröge war) tritt nun etwas in den Hintergrund (auch wenn es an so mancher Stelle immer noch vorherrschend war) und macht Platz für actionreiche Gefechte.

Das Ende fand ich durchaus überraschend, auch wenn es wahrscheinlich nicht jedem gefallen wird. Ich jedenfalls habe nichts daran auszusetzen und bin froh darüber, dass keine Fragen mehr offen geblieben sind. Es ist nicht das typische Happy End, aber es ist auch kein Bad End…ich würde  es als ein „Zwischending“ zwischen beidem einstufen.

Fazit
„Wired“ ist eindeutig der beste Teil der „Skinned“-Trilogie. Spannend und actionreich wird die Handlung aus den Vorgängern zusammengeführt und zu Ende geführt. Die Gespräche zwischen den Figuren sind etwas zurückgenommen worden und dafür wurde (endlich!) mehr Action eingebaut. Jedoch war der Einstieg wirklich zäh und auch zwischenzeitlich gab es Stellen, an denen ich mich gelangweilt habe. Der finale Showdown jedoch war atemlose Spannung pur!
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Skinned (Meine Rezension findet ihr hier)
2. Crashed (Meine Rezension findet ihr hier)
3. Wired

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