22. Dezember 2014

[Adventskalender] - Blogger Advent Spendenaktion:Türchen 23

Herzlich Willkommen!

Zum 23. Türchen des...


Einmal werden wir noch wach, heißa dann ist Weihnachtstach!

Ich wünsche euch heute, einen Tag vor Heiligabend, noch einmal sehr viel Spaß beim Adventskalender! ;)
Morgen ist der 24.12.14, Heiligabend, der Tag auf den alle seit dem 01.12. (oder doch vielleicht sogar dem 01.01.? ;) ) hingefiebert haben!

Doch bevor es soweit ist, öffnen wir heute erstmal das 23. Türchen!

Heute gibt es etwas ganz besonderes auf meinem Blog, das es bisher noch nicht gab: ein Interview mit der Autorin Eva Siegmund!
Sie hat sich nicht nur meinen Fragen gestellt, sondern stellt auch ihren Debütroman "LÚM - Zwischen Licht und Dunkel" (inklusive Wunschsignatur) für die Versteigerung zur Verfügung. Vielen, vielen Dank, liebe Eva!

Ihr könnt auch gerne einmal auf Evas Facebook Seite vorbei schauen, da informiert sie euch immer über viele tolle News rund um "LÚM" und ihr Schreiberleben ;)

Bevor ich euch genauere Infos zum Ablauf der Auktion gebe, hier erstmal das (weihnachtliche) Interview mit Eva!
Ich wünsche euch sehr viel Spaß dabei!

1. Was war dein Traumberuf, als du klein warst? Oder wolltest du schon immer Autorin werden?
Autorin ist zwar mein Traumberuf, aber als ich klein war, wollte ich unbedingt Lichttechnikerin werden. Ich fand die Vorstellung toll, im Theater weit über dem Publikum sitzen und alles überblicken zu können. UND in jede Vorstellung reinzukommen, ohne bezahlen zu müssen. Als ich etwas älter war, wollte ich sehr lange Tierärztin werden. Dann hatte ich im Laufe der Zeit noch ein paar andere Berufswünsche. Ich habe noch eine Ausbildung zur Kirchenmalerin absolviert (Berufswunsch: Restauratorin) und anschließend Jura studiert (Berufswunsch: Strafverteidigerin). Doch mit dem Schreiben habe ich nun meinen absoluten Traumberuf gefunden, da bin ich mir ganz sicher.

2. Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Schon als Kind habe ich immer Tagebuch und Kurzgeschichten geschrieben. Aber der Gedanke, ein Buch zu schreiben, kam mir erst im Studium. Scheinbar war Jura dann doch nicht fesselnd genug für mich :) Als ich 2010 von meiner Agentur, der AVA in München, unter Vertrag genommen wurde, begriff ich, dass für mich tatsächlich die Möglichkeit besteht, Schriftstellerin zu werden. Ab dem Punkt gab es kein Halten mehr für mich. Ich hängte Jura an den Nagel und begann ein Praktikum bei einem Hörbuchverlag. Von da an wollte ich mich nur noch mit Lesen und Schreiben beschäftigen. Hat bis jetzt sehr gut funktioniert.

3. Wie gehst du beim Schreiben vor? Hast du feste Zeiten? Arbeitest du dann, wenn „die Muse dich geküsst“ hat?
Der Musenkuss ist schon wichtig, denn ohne Ideen geht es nicht. Diese habe ich meist ganz klassisch beim Spazierengehen oder unter der Dusche (was in letzter Zeit häufiger vorkommt – vermutlich, weil es Winter wird). Wenn ich unterwegs eine Idee habe, schreibe ich sie sofort auf. Früher hatte ich dafür immer ein Notizbuch dabei, heute muss mein Handy herhalten. Feste Schreibzeiten in dem Sinne habe ich zwar nicht, aber ich habe festgestellt, dass ich zwischen zwölf Uhr mittags und neunzehn Uhr am besten schreiben kann. Vorher kann ich mich einfach noch nicht richtig konzentrieren. Ich muss erst in den Schreibmodus kommen. Der Ablauf ist dann aber ziemlich routiniert: Zuerst gehe ich das Geschriebene vom Vortag durch, arbeite skizzierte Textpassagen aus und bügele kleinere oder größere Textfalten glatt. Anschließend schreibe ich neue Seiten. Wenn ich merke, dass ich müde werde, skizziere ich wieder kurz, wie es weitergehen soll.

4. Wie gehst du vor, wenn die Inspiration dich im Stich lässt?
Ich bleibe ruhig und gehe erstmal an die frische Luft oder unter die Dusche :) Außerdem habe ich das Glück, Menschen in meinem näheren Umfeld zu haben, mit denen ich großartig und nach Herzenslust »Hirnen« und Rumspinnen kann. Spätestens im Gespräch mit anderen fällt mir meistens etwas ein. Es hilft mir auch, in alten Notizen zu blättern, um neue Ideen zu bekommen.

5. Gibt es etwas, das du nur zu Weihnachten/zur Adventszeit tust? Hast du Weihnachtsrituale? Was magst du an der Weihnachtszeit?
Ich muss zugeben, dass ich ein Weihnachtsmarktromantiker bin. Sobald der Weihnachtsmarkt in der Berliner Kulturbrauerei eröffnet (für mich der schönste der Stadt und praktischer Weise in der Nähe meines Zuhauses), renne ich hin und trinke einen Glühwein, während ich mir mit absoluter Verzückung wieder all die Stände anschaue, die da jedes Jahr stehen. Das mache ich jetzt schon zum neunten Mal und finde es immernoch toll! Ein Familienritual ist bei uns das Raclette-Essen am Heiligabend. Wir sitzen stundenlang am Tisch und schieben Pfännchen in den Raclette-Ofen, das ist immer sehr gemütlich. Generell finde ich schön, dass um Weihnachten herum die meisten Menschen zur Ruhe kommen und ich meine gesamte Familie ein paar Tage am Stück um mich habe, was den Rest des Jahres eigentlich nicht vorkommt. Was ich nicht so mag, ist der Kaufrausch, in den die meisten Menschen verfallen.

6. Hoffst du dieses Jahr etwas Bestimmtes unter dem Baum zu finden?
Nein, eigentlich nicht. Ich habe alles, was ich brauche und bin dementsprechend wunschlos in materiellen Dingen. Wenn mir jemand Zeit für eine gemeinsame Unternehmung schenkt, freue ich mich am meisten. Übrigens auch das, was ich selbst am liebsten verschenke.

7. In deinem Debütroman „LÚM – Zwei wie Licht und Dunkel“ beschreibst du eine düstere Zukunftsvision und Menschen, die in zwei entgegengesetzten Welten – den Städten Lúm und Adeva – leben. Wie feiern die Menschen dort Weihnachten?
In Lúm ist Weihnachten zu einem Schenk- und Verschenkfest geworden, bei dem jeder zeigt, wieviel Geld er hat. Da Religionen zu den Dingen gehörten, die vom Völkerauflösungsvertrag abgeschafft wurden, ist der religiöse Hintergrund des Festes bei den meisten Menschen in Vergessenheit geraten. In Adeva wird Weihnachten nicht gefeiert, da dort keine Menschen mehr leben, die sich überhaupt noch an das Fest erinnern. Genauso wenig, wie an die erste große Zerstörung. Aber wenn sie es feiern würden, dann stelle ich mir vor, dass an diesem Tag die Familien alle gemeinsam essen, singen und einander Geschichten erzählen würden.

8. Wie lange hast du an „LÚM“ geschrieben? Gab es Schreibblockaden? Oder Szenen, die die dir schwer gefallen sind, beim Schreiben?
Der gesamte Schreibprozess hat 1,5 Jahre gedauert, wobei ich Dir nicht sagen kann, wie lange ich netto an Lúm geschrieben habe, da ich zwischendurch ja meinem recht anstrengenden Job nachgehen musste. Schreibblockaden hatte ich bis jetzt noch nie und hoffe auch, dass sie noch möglichst lange auf sich warten lassen werden. Aber es gab schon kniffelige Szenen, die ich gefühlte hundert Mal umgeschrieben habe. Das Ende des Buches hat mir zum Beispiel echt zu knabbern gegeben. Auch, wie ich Flynn und Meleike das erste Mal aufeinander treffen lasse, hat mir Kopfzerbrechen bereitet. Aber ich zum Glück immer Lösungen gefunden, die mir gefallen haben.

9. Was war deine Inspiration für „LÚM“? Was war die erste Szene, die du von „LÚM“ im Kopf hattest?
Die erste Szene, die ich im Kopf hatte, war die Mantai – ein Ritual, bei dem ein Mädchen leer ausgeht. Zu der Zeit, in der ich Lúm anfing zu schreiben, hatte ich gerade erst die letzte Klausur meines schriftlichen Jura-Examens hinter mich gebracht. Danach beginnt für alle angehenden Juristen eine lange Zeit des Wartens. Es dauert Monate, bis man die Noten erfährt. Natürlich hatte ich eine Heidenangst, nicht bestanden zu haben. Und mit Meleike habe ich mir für diese Zeit ein bisschen Gesellschaft erdacht.

10. Lehnen deine Figuren von „LÚM“ an reale Personen an? Gab es Vorbilder für sie? Hast du gewisse Vorbilder für deine Protagonisten?
Nein, überhaupt nicht. Meine Protagonisten sind allesamt meinem Kopf entsprungen. Natürlich kann ich nicht hundertprozentig ausschließen, von anderen Menschen zu meinen Figuren inspiriert worden zu sein. Aber das ist dann vollkommen unbewusst abgelaufen.

11. Kannst du uns schon genaueres über dein nächstes Projekt (oder Projekte) verraten? Ist schon etwas „in festen Tüchern“? Was erwartet uns noch?
Ich kann zumindest verraten, dass es ein nächstes Projekt geben wird, an dem ich schon fleißig schreibe. Ich freue mich mit meinem Verlag gemeinsam sehr darauf, aber mehr kann ich leider noch nicht preisgeben.

Vielen Dank, liebe Eva, dass du mir Rede und Antwort gestanden hast! <3

Und nun zur Auktion!
Ersteigern könnt ihr folgende Pakete:
 Paket A:
"LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel" (Eva Siegmund)
mit Wunschsignatur!
STARTGEBOT: 9,00 € 
zzgl. Versand (2,40€)
© cbt Verlag


Paket B
Fünf Menschen, die mir fehlen (Christine Hodgen)

STARTGEBOT: 9,00 €
zzgl. Versand (2,40€)
© Knaus Verlag
Paket C
 Ein Hauch von Mord (Merte Junker)

STARTGEBOT: 4 €
zzgl. Versand (2,40€)
© Lyx Verlag
Paket D
Wo die Angst ist (Dinah Marte Golch)

STARTGEBOT: 3,50 €
zzgl. Versand (2,40€)
© Droemer Knaur
Der Ablauf
In den Kommentaren sind vier Kommentare erstellt, die jeweils den Paketnamen tragen. Unter diesen könnt ihr auf das jeweilige Buch bieten (einfach unter meinem Kommentar bzw. dem aktuellen Gebot auf "antworten" kicken). Antwortet bitte mit eurem Gebot und einer gültigen Mail Adresse. Ihr habt auch gleich einen Überblick, wer gerade Höchstbietender ist. Es musszu Zwecken der Übersichtlichkeit bitte mindestens in 50 Cent Schritten geboten werden.

Teilnahmebedingungen: 
- Der Teilnehmer muss über 18 Jahre sein, oder eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten vorzuweisen haben.
- Teilnahmeschluss ist jeweils Mitternacht des gleichen Tages.
- Eine Versandpauschale ist einmalig zu bezahlen.
- Der Versand erfolgt an Teilnehmer aus Deutschland. Gegen einen kleinen Versandaufpreis wird auch in andere Länder verschickt.
- Um erfolgreich bieten zu können, hinterlegt bitte eine gültige eMail Adresse, unter der wir den jeweils Höchstbietenden erreichen können.
- Die Daten der Teilnehmer werden nicht gespeichert und lediglich zu Versandzwecken benutzt. Die Adresse des Höchstbietenden wird nach Versand umgehend gelöscht.
- Der Versand erfolgt, nachdem das Geld auf unserem Spendenkonto eingegangen ist.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
- Für Pakete, die auf dem Postweg verloren gehen wird keine Haftung übernommen.
- Die Auktionen laufen vom 1. Dezember bis zum 24. Dezember.

Der gesamte Erlös geht an das Kinderhospiz Regenbogenland !
ACHTUNG: Zeit auf die Bücher zu bieten habt ihr von jetzt bis zum 24.12.14 um 24 Uhr!

Viel Erfolg! Und fröhliche Weihnachten euch allen!
Eure Skyline

Kommentare:

  1. Na dann starte ich mal mit Paket A für 9,50 € ;)

    LG Inka (lebensleseliebelust@web.de)

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    1. Ich nehme 10€ miri.sonntag@yahoo.de

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    2. Hallo Sky!

      Paket A 10,50 €

      leseratteug6@gmail.com

      Liebe Grüße,
      Uwe

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    3. Dann erhöhe ich mal auf 11€ :-)
      S.Hoerdemann@gmx.de

      Liebe Grüße
      Sandra

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    4. Jenny du schon wieder :D

      12,50€

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    5. :D
      Ich hab gehofft du siehst es nicht :D
      13€

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    6. Puuuu, ich hätte es fast vergessen :D juhuuu meins meins :)

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    7. Nadine Sko wie gemein :) und ich dachte schon, ich hätte es gewonnen, da ich um 0.05 Uhr nochmals nachgeschaut und F5 gedrückt habe :( schade aber ich wünsche dir viel Spaß mit dem Buch und lesen möchte ich es auf jeden Fall!
      Liebe Grüße,
      Uwe

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