1. Oktober 2015

[Rezension] - Press Play (Steven Camden)






Verlag: Ravensburger Verlag
Übersetzt von: Alexandra Ernst
Reihe: Einzelband
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 352
Altersempfehlung: ab 12
Preis: 16.99 € [D]
ISBN: 978-3-473-40126-0
Bildquelle: © Ravensburger Verlag






Klappentext
„Ein Junge, ein Mädchen - und eine geheimnisvolle Kassette. Ameliah und Ryan sind sich noch nie begegnet. Das glauben sie zumindest. Das Universum weiß es besser. Und es wird sie wieder zusammenbringen. Mit einer Kassette ...

Ryan wächst in einer Zeit ohne Handys, MP3s oder Internet auf. Seine geheimsten Gedanken hält er auf einer Kassette fest. Er spricht über seine Ängste, seine Träume und über das neue Mädchen von nebenan, in das er verliebt ist. Zwanzig Jahre später findet Ameliah die Kassette, als sie in den persönlichen Gegenständen ihrer verstorbenen Eltern stöbert. Schon bald ahnt sie, dass sie und den fremden Jungen viel mehr verbindet als nur eine Tonbandaufnahme ...“ (Quelle: www.ravensburger.de)

Gestaltung
Das Cover finde ich wirklich auffällig, auch wenn ich kein Fan der Gelb-Blau Farbkombination bin. Mir gefällt jedoch das Motiv der Kassette mit dem kleinen Herzchen in der Mitte und auch dass der Untertitel des Buches als Tonband aus der Kassette kommt finde ich echt schön. Nur die Farben gehen nicht. So ein helles gelb mit blau…ich mag die Farben einfach nicht so gerne zusammen, auch wenn das gelb sehr schön auffällig ist. Mein Highlight bleibt dennoch die Kassette.

Meine Meinung
"Press Play" erzählt die Geschichte von Ryan und Ameliah. Beide sind zu der Zeit, in der die Geschichte erzählt wird, 13 Jahre alt und beide sind verbunden durch eine alte Kassette, ein Tape, das Ryan aufgenommen hat. Das Besondere an ihrer Verbindung? Ryans Geschichte spielt im Jahr 1993, während sich Ameliah's in 2013 abspielt.

Diese Verwebung von zwei Zeitschienen stellte für mich definitiv den Reiz des Romans dar. Es war spannend zu erkennen, wie die beiden Figuren miteinander verbunden sind. Und auch die Gegenüberstellung der Technik, die automatisch durch die 20 Jahre Zeitunterschied mit aufgegriffen wird, fand ich sehr faszinierend.

In diesem Zusammenhang habe ich leider auch ein paar Punkte zu kritisieren. Auch wenn ich den Zusammenhang der Figuren mochte, so war es dennoch sehr leicht vorherzusehen und die Handlung ist auch nicht besonders ausgereift. Ich bin ehrlich, schon beim Lesen des Klappentextes hatte ich diese eine gewisse Vermutung in meinem Kopf und ich bin mir sicher, dass ich nicht die Einzige bin, deren Gedanken in die Richtung gehen (aus Spoilergründen werde ich meine Vermutung jetzt nicht sagen, denn sie hat sich bewahrheitet und es gibt vielleicht Leser, die nicht auf die Vermutung kommen). Und dabei spoilert der Klappentext nicht mal! Im Gegenteil, er ist richtig gut und hat meine Neugierde überhaupt geweckt gehabt! Aber dass sich meine Vermutung in der Handlung dann wirklich als richtig herausgestellt hat, hat mich doch schon ein wenig Enttäuscht. Ich hatte mit mehr gerechnet.

Es gibt auch keine großen Aha- oder gar Überraschungsmomente. Generell ist überhaupt sehr wenig passiert…eigentlich gar nichts, wenn ich so darüber nachdenke. Ich habe die Geschichte zweier junger Menschen gelesen, die über ihr Leben gewehklagt haben und Leute, that’s it. Zusammen mit der Tatsache, dass meine Vermutung, die ich schon vor Beginn meiner Lektüre hatte, sich schnell bestätigt hat, hat dieses Buch keine große Gefühlsachterbahn bei mir ausgelöst. Schade eigentlich.

Fazit
Ich fand es eine schöne Idee, zwei Zeitlinien zweier Teenager miteinander zu verbinden und in einer Geschichte zu erzählen. „Press Play“ hat mich vor allem durch die Idee der Kassette verzaubert. Aber leider war ich enttäuscht darüber, dass meine schon vor Beginn der Lektüre aufgestellte Vermutung sich bewahrheitet hat. Ich hatte gehofft, es würde mehr hinter der ganzen Sache stecken.
3 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

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