2. April 2016

[Rezension] - Für immer Hollyhill (Alexandra Pilz)






Verlag: Heyne fliegt Verlag
Übersetzt von:-
Reihe: Trilogie
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 384
Altersempfehlung: ab 14
Preis: 16.99 € [D]
ISBN: 978-3-453-27028-2
Bildquelle: © Heyne fliegt Verlag






Klappentext

"Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?“ (Quelle: http://www.randomhouse.de/index.rhd)

Gestaltung
Traumhaft! Ich liebe Rot und ich liebe dieses Cover! Nicht nur, dass es klasse zu den beiden Vorgängerbänden passt und die Reihe somit einheitlich gestaltet ist, nein, das Motiv finde ich dieses Mal auch besonders hübsch. Die kleinen Sterne und vor allem die Ranken am oberen Bildrand gefallen mir. Nicht ganz so prickelnd finde ich das quietschgrün, das sich unter dem Schutzumschlag verbirgt und in welchem auch schon der Autorenname geschrieben ist. Es passt einfach nicht zu dem tollen Rotton.

Meine Meinung
Die Geschichte um Emily und das zeitreisende Dorf Hollyhill mochte ich schon vom ersten Band an. Die Idee nicht nur einzelne Personen in der Zeit reisen zu lassen, sondern einen ganzen Ort, finde ich immer noch richtig toll und faszinierend! Ich bin sehr froh, dass ich nun den dritten (und letzten) Band lesen konnte, da ich so noch einmal in die Welt der von mir liebgewonnenen Charaktere eintauchen konnte (auch wenn es nun leider heißt Abschied nehmen).

Was ich an der Hollyhill-Reihe so mag ist, dass es um das Zeitreise-Phänomen geht und ich dabei jedoch keinerlei Verständnisprobleme habe. Meist ergeht es mir bei Zeitreiseromanen so, dass ich einfach nicht verstehe, wie die Figuren immer wieder in der Zeit zurückspringen können, wenn manche Situation für den Leser vielleicht noch gar nicht passiert ist (wann ist die Situation dann das erste Mal passiert? Ist alles eine Dauerschleife?). Ich kann noch nicht mal klar in Worte fassen, was es genau ist, was mir immer Probleme bereitet und alleine wenn ich es jetzt schon versuche, kriege ich schon wieder einen Knoten im Hirn. Darum bin ich so froh, dass die Hollyhill-Reihe die Zeitreisen leicht und verständlich handelt und löst.

Dachte ich zumindest immer. Aber jetzt im dritten Band können auf einmal auch einzelne Menschen in der Zeit springen und da haben bei mir schon wieder die Alarmglocken geschrillt. In Hollyhill geht es drunter und drüber und der Leser stellt sich gefühlt tausend Fragen. Warum passiert das alles? Was geht hier vor sich? Zum Glück stellten die Figuren sich diese Fragen auch, jedoch waren die Antworten eher spärlich. Es kann zwar an mir und meinen kleinen Zeitreise-Problemchen liegen, aber ich hatte einfach den Eindruck, als würden die Antworten nur angerissen und nicht verständlich erklärt sowie ausgeführt. Das fand ich echt schade.

Zunächst war ich traurig, dass Protagonistin Emily sich dafür entschieden hatte, ihre große Liebe Matt, einen Dorfbewohner von Hollyhill, zu verlassen, um bei ihrer Familie zu sein. Doch in „Für immer Hollyhill“ kehrt sie zum Glück in das kleine Dorf zurück. Vor allem wurde hier Emilys Konflikt thematisiert, der sie auch schon zuvor gequält hatte: soll sie zurück zu ihrer Familie gehen oder bei Matt bleiben. Die Umsetzung von Emilys Gefühlswelt hat mir gut gefallen, vor allem auch, da ich bis zum Schluss nicht geahnt habe, wie sie sich entscheiden würde.

Über diese Fortsetzung bin ich froh, da wir nun erfahren, wie es mit Emilys bester Freundin Fee und Cullum weiter geht. Der Vorgänger endete immerhin damit, dass Fee plötzlich nach Emilys Abreise in Hollyhill auftauchte, sodass ich mich fragte „Oh nein, wie geht es nun weiter?“. Das Ende dieser Reihe war für mich dann auch insgesamt sehr zufrieden stellend, da es sehr schön endete. Die Figuren wirkten erwachsener und haben sich so im Vergleich zu vorher entwickelt.

Fazit
Der Abschluss der Hollyhill-Reihe hat mich sehr zufrieden gestellt, auch wenn mir dieses Mal der Zeitreise-Faktor nicht so gut gefallen hat. Es wurde für mich etwas chaotisch und nicht alle Unklarheiten bezüglich des Dorfes Hollyhill und den Zeitreise-Elementen wurden geklärt. Dafür hat aber die Geschichte um Emily und Matt sowie um Fee und Cullum in „Für immer Hollyhill“ ein Ende gefunden, das keine Wünsche offen lässt und super zu der Reihe passt. Ich verabschiede mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von einer Reihe, die lustig, sympathisch und sehr unterhaltsam ist.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Zurück nach Hollyhill
2. Verliebt in Hollyhill (meine Rezension findet ihr >> hier <<)
3. Für immer Hollyhill

Kommentare:

  1. Schöne Rezi!
    Das Ende war wirklich schön :)

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  2. Hallo Laura,

    ich habe das Buch auch vor kurzem gelesen und fand auch, dass es ein schönes Ende war. Irgendwie habe ich aber auch noch das Gefühl, dass da noch was kommen könnte, nur nicht mit Emily und Matt als Protagonisten...

    LG, Silke

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    1. Hi Silke!

      Du denkst an eine Geschichte mit Fee und Cullum...? ;) Wer weiß, was sich die Autorin als nächstes überlegt :) Emily und Matts Geschichte ist nun ja erzählt :)

      Liebe Grüße,
      Laura

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