13. Dezember 2016

[Rezension] - Animox 01 - Das Heulen der Wölfe (Aimée Carter)






Verlag: Oetinger Verlag
Übersetzt von: Maren Illinger
Reihe: Serie
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 384
Altersempfehlung: ab 10
Preis: 14.99 € [D]
ISBN: 978-3-7891-4623-7
Bildquelle: © Oetinger Verlag






Klappentext
"Krieg der Tierwandler: Als Ratten seine Mutter entführen und sein Onkel sich in einen Wolf verwandelt, wird dem 12-jährigen Simon in Aimée Carters "Animox" klar: Seine Familie zählt zu den sogenannten Animox – Menschen, die sich in mächtige Tiere verwandeln können. Und schon steckt er mitten im erbitterten Krieg der fünf Königreiche der Animox. Ob Simon ein Nachfahre des „Beast King“ ist, der sich in alle fünf Tierarten verwandeln kann?“ (Quelle: www.oetinger.de)

Gestaltung
Ich finde die Gestaltung von „Animox“ absolut grandios! Der Wolf auf dem Cover ist total stylisch und er sieht nicht nur so aus, als wäre er aus mehreren Eissplittern oder Diamantstücken zusammengesetzt, man kann seine Struktur auch fühlen. Der dunklere Hintergrund ist nämlich glatt und glänzend, während der hellere Wolfskopf matt ist, sich auch etwas rauer anfühlt und etwas vorgehoben ist. Die Farben finde ich auch richtig toll, da der Hintergrund mit den verschiedenen helleren und dunkleren Blau-Grün-Tönen aussieht wie Kristalle. Der Wolf kommt davor super zur Geltung!

Meine Meinung
Für mich war „Animox – Das Heulen der Wölfe“ ein superspannendes Abenteuer, das mich direkt von Beginn an fesseln konnte. Nicht nur wegen des tollen Covers, sondern auch weil mir die Autorin durch ihre „Das göttliche Mädchen“-Trilogie bekannt ist und mir der Klappentext direkt zugesagt hat, wollte ich „Animox“ unbedingt lesen. Dieses Buch ist ein Kinderbuch und somit für jüngere Leser bestimmt, doch ich finde, dass es auch sehr gut von Jugendlichen und Erwachsenen gelesen werden kann, da die Geschichte unterhaltsam und die Idee der Autorin wirklich spannend ist.

In der „Animox“-Reihe geht es um Menschen, die als Animox bezeichnet werden und die mit Tieren sprechen und sich sogar in sie verwandeln können. In welches man sich verwandelt, hängt von der eigenen Persönlichkeit ab. Diese Idee hat mir von Anfang an richtig gut gefallen, denn seien wir mal ehrlich, wer hat es sich nicht schon einmal gewünscht, mit Tieren reden zu können oder gar selber einmal eins zu sein? Also wird mit diesem Buch ein Kindheitstraum wahr! Dass es dabei verschiedene Clans bzw. Königreiche gibt, die mitten in einem Krieg stecken, hat dann für das gewisse Etwas gesorgt. Die Idee der Autorin bietet Stoff für weitere spannungsgeladene Abenteuer des Protagonisten Simon, denn mit ihren Animox erschafft sie eine ganz neue Mythologie, die viel Potenzial hat. „Animox - Das Heulen der Wölfe“ fühlte sich dabei an, wie der Beginn von etwas ganz Großem, etwas das noch weiter wachsen kann und in den Folgebänden sicherlich auch wird.

Die Geschichte ist versehen mit einigen Actionszenen, aber es gibt auch ruhigere Momente. Für mich war dieser Auftaktband der neuen Serie der Autorin perfekt ausbalanciert zwischen den temporeichen Abenteuern und den Momenten, in denen ich die Geheimnisse der Geschichte erkundet habe. Meiner Meinung nach ist „Animox“ auch eine Geschichte für Fans von Rick Riordan, denn auch Aimée Carter entführt den Leser in eine Fantasywelt, die uns mitnimmt auf eine Reise voller Abenteuer.

Simon, der 12jährige Protagonist, ist eigentlich ein ganz normaler Junge, bis auf seine besonderen Fähigkeiten in Bezug auf Tiere. So lernte ich ihn erst als jemanden kennen, der versucht sein Leben in der Schule zu meistern. Im Laufe der Geschichte wird er dann aber zu einem Helden, der mit den neuen, ihm gegenüberstehenden Herausforderungen fertig wird. Allerdings trifft er auch ein paar Entscheidungen, die zwar vermutlich auf sein Alter zurückzuführen sind, aber die ich manchmal dennoch ungeeignet empfand. Er hätte einfach auf seine Mutter oder seinen Onkel hören sollen. Manchmal fand ich auch, dass die Figuren das Vertrauen von z.B. Simon zu schnell gewonnen und wieder verloren haben.

Der Schreibstil der Autorin hat mir auch gut gefallen, da er einfach war und ich die Geschichte schnell lesen konnte. Für jüngere Leser ist die Geschichte meiner Meinung nach daher auch geeignet, da die Sprache sie nicht überfordern wird. Das Buch wird dabei von einem allwissenden Erzähler in der dritten Person erzählt, der die Geschehnisse beschreibt und in Vergangenheitsform schildert. Die Sätze waren nicht zu lang und eher einfach gehalten, sodass man beim Lesen auch das Gefühl hat, schnell voranzukommen.

Fazit
„Animox – Das Heulen der Wölfe“ ist ein super Auftakt, der Lust auf mehr Abenteuer dieser Art macht und der durch seine schöne Idee der Menschen, die sich in Tiere verwandeln, noch Großes erwarten lässt. Manchmal merkt man dem Protagonisten Simon zwar sein junges Alter an, aber die Handlung ist sehr angenehm zu lesen. Sie ist ausgeglichen und weist sowohl rasante Action- bzw. Spannungsmomente als auch ruhigere Szenen, in denen der Leser miträtseln kann, auf, sodass das Lesen nie langweilig wird. Dieses Buch macht Kinder, Jugendliche und bestimmt auch Erwachsene glücklich!
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Animox – Das Heulen der Wölfe
2. Animox – Das Auge der Schlange (erscheint am 20. März 2017 auf Deutsch)
 3. ???

Kommentare:

  1. Huhu Laura-Schatz, <3

    na toll, eigentlich wollte ich keine neuen Reihen anfangen, aber deine Rezi macht mir richtig Lust auf das Buch. :-D
    Und das mit den Gestaltwandlern finde ich richtig cool. Wird dann jedes Buch aus der Perspektive einer anderen Person spielen, weißt du das zufällig?

    Liebe Grüße
    Sandra

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    Antworten
    1. Hallo meine Liebe! :)

      Das freut mich, dass ich dir das Buch schmackhaft machen konnte! Ich finde die Idee mit den Gestaltwandlern auch richtig toll. Vor allem weil Aimée Carter damit eine ganz eigene Welt bzw. Mythologie erschafft! Also dieser Band wurde von einem "außenstehenden" Erzähler (in der 3. Person, Vergangenheitsform) beschrieben (z.B. "Simon schlug die Augen auf." usw.), darum denke ich, dass dies bei den weiteren Bänden auch so sein wird. Dieser allwissende Erzähler hat ja den Vorteil, dass er mehr weiß und so auch alle Personen mit beschreiben kann :) Die Geschichte folgt auf jeden Fall weiter Simon, seinen Freunden und seinem Abenteuer :)

      Liebe Grüße
      Laura

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