26. Mai 2016

[Rezension] - Zwei in einem Traum (Lucy Keating)






Verlag: ONE Verlag
Übersetzt von: Susanne Klein
Reihe: Einzelband
Einband: broschiert
Seitenanzahl: 352
Altersempfehlung: ab 14
Preis: 14.99 € [D]
ISBN: 978-3-8466-0022-1
Bildquelle: © ONE Verlag






Klappentext
"Solange Alice denken kann, träumt sie Nacht für Nacht von Max. In echt hat sie ihn noch nie getroffen, doch in ihren Träumen sind sie unsterblich ineinander verliebt. Bis Max eines Tages vor ihr steht. Doch im echten Leben ist er abweisend und hat eine Freundin – nicht gerade die perfekten Voraussetzungen für ein Happy End. Max und Alice beschließen, ihre gemeinsamen Träume zu beenden. Doch wie geht das? Und kann man die große Liebe einfach so in den Wind schlagen?“ (Quelle: www.luebbe.de/one)

Gestaltung
An diesem Cover gefallen mir die kleinen Sterne in Kombination mit dem dunklen Lila des Hintergrundes am besten. Das Gesicht des Jungen finde ich leider nicht sehr schön. Er guckt ziemlich verkniffen, unecht und sieht irgendwie komisch aus. Dass das Mädchen zu ihm schaut finde ich zwar passend, aber insgesamt wirkt das Motiv durch den Gesichtsausdruck des Jungen auf mich nicht sehr stimmig. Da hätte man meiner Meinung nach noch ein wenig mehr aus dem Cover herausholen können.

Meine Meinung
In „Zwei in einem Traum“ geht es darum, dass Protagonistin Alice in ihren Träumen immer wieder denselben Jungen, der Max heißt und für Alice ein echter Traummann ist, sieht, Abenteuer mit ihm erlebt und sich sogar in ihn verliebt. Nachdem Alice mit ihrer Familie umgezogen ist steht ihr Traum-Max plötzlich in ihrem wahren Leben gegenüber. Allerdings ist er so ganz anders als Alice ihn erträumt hat. Er ist ein ziemlich schlecht gelaunter Geselle, der zudem noch eine Freundin hat! Außerdem scheint er Alice nicht zu erkennen, sodass sie in der ersten Hälfte des Buches versucht herauszufinden, ob er wirklich ihr Max ist.

An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich es interessant fand mitzuverfolgen, wie Alice versucht Max aus der Reserve zu locken. Aber da im Klappentext stand, dass sie gemeinsam versuchen würden, ihre Träume zu beenden, hatte ich immer im Hinterkopf, dass Max eigentlich auch wissen müsste, wer Alice ist, sodass ich die Geschichte nicht voll genießen konnte. Ich konnte diesen Gedanken beim Lesen einfach nicht abschütteln und hatte dann das Gefühl, dass sich die Handlung etwas gezogen hat. Insgesamt fand ich, dass man die komplette Geschichte etwas hätte kürzen können, da sie auf 350 Seiten einfach an ihrer klaren Linie verloren hat. Es wurde zu viel ausgeschmückt und so gab es immer wieder Momente, die für die Handlung einfach unnötig gewesen wären.

Die Handlung an sich ist dafür aber wirklich zuckersüß. Auch wenn ich den Real-Max als ziemlich grummeligen, stinkigen Kerl empfunden habe, fand ich den Traum-Max dafür sehr romantisch. Auch wenn ich sagen muss, dass dieser Widerspruch in einer Person manchmal nicht nur für Alice, sondern auch für mich, sehr irritierend war. Die Ich-Erzählerin Alice war eine angenehme Protagonistin, auf die ich mich als Leser gut einlassen konnte, da ihre Gefühle sehr transparent dargestellt wurden und somit auch nachvollziehbar waren. Am besten fand ich jedoch Oliver, einen weiteren neuen Mitschüler von Alice. Er ist rebellisch, frech und hat einfach Charme!

Mir haben eigentlich die Erlebnisse von Max und Alice im Traum am besten gefallen. In diesen Sequenzen spürte ich selber kleine Schmetterlinge im Bauch, weil die zwei so süße Dinge miteinander erlebt haben. Max war so charmant zu Alice, dass sich jedes Mädchen gewünscht hätte, an ihrer Stelle zu sein. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass man dieses Buch allein nur wegen dieser wirklich niedlichen Traumsequenzen lesen sollte (wenn man ein Mädchen ist und auf süße Romantik steht). Oh und natürlich ist auch Oliver ein Grund dafür, „Zwei in einem Traum“ zu lesen. Oliver bringt nämlich Witz in die Geschichte, da er mir stets ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hat.

Fazit
Die Geschichte und vor allem die Traumsequenzen von „Zwei in einem Traum“ waren so süß, dass man das Zähneputzen nicht vergessen sollte, denn hier herrscht Kariesgefahr vor lauter Zucker! Wenn ich davon absehe, dass die Handlung ein wenig in die Länge gezogen wirkte, war dieses Buch sehr unterhaltsam, da es Momente gab, in denen ich lachen konnte und auch solche, in denen ich Schmetterlinge im Bauch hatte.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

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