8. Dezember 2014

[Rezension] - Zehn Mal Fantastische Weihnachten (Pia Trzcinska (Hrsg.))






Verlag: Impress Verlag
Übersetzt von: -
Reihe: Einzelband
Einband: eBook
Seitenanzahl: ca. 164
Altersempfehlung: ab 14
Preis: 1.99 € [D]
ISBN: 978-3-646-60033-9
Bildquelle: © Impress Verlag






Klappentext
„Nicht alle paranormalen Wesen feiern Weihnachten, aber so ganz geht die jährliche Festtagsstimmung auch an ihnen nicht vorbei. Sogar der sonst so unbesorgte Halbelf Lee wird in der Adventszeit sentimental und stattet seiner zukünftigen Verlobten einen allerersten Besuch ab. Die Vampire Elias und Ana feiern am Heiligabend Geburtstag und müssen sich mit ihrer rumänischen Familie herumschlagen. Die Shadowcaster Faith und Cole quälen sich Mitte Dezember durch einen ganz besonders anstrengenden Auftrag, der sie fast ihre Liebe kostet, und Victoria bekommt an der Seite ihres Schutzengels Nathaniel schon im Oktober ein Weihnachtsliedtrauma. Nur bei den Freundinnen der Rockstars geht es an den Adventstagen weniger fantastisch zu, hier stimmen aber wenigstens die Songs wieder.
Zehn (nicht immer) weihnachtliche Extrageschichten für alle, die von den Impress-Serien nicht genug bekommen können, aber auch für alle, die sie nicht kennen und Lesestoff zum Lebkuchen brauchen.“ (Quelle: http://www.carlsen.de/impress)

Gestaltung
Das Cover des eBooks ist schön weihnachtlich gehalten und gibt die Stimmung des Buches gut wieder. Mir gefällt der Weihnachtsbaum aus kleinen Sternen/Lichtern am besten, da er so sehr schön in  Szene gesetzt wird. Der große Stern auf der Spitze des Baumes passt auch perfekt dazu. Die Verschnörkelungen und Ranken am Rand des Covers rahmen Stern und Baum sehr schön ein und lenken so den Fokus auf den Titel, dessen Schrift für meinen Geschmack ein wenig dicker hätte geschrieben sein können, damit man den Titel besser lesen kann.


Meine Meinung
„Zehn Mal Fantastische Weihnachten“ umfasst 10 Kurzgeschichten verschiedener Impress Autoren. Viele der Geschichten sind zu bereits erschienenen Impress Serien, aber es gibt auch ein paar Kurzgeschichten, die unabhängig stehen und nicht einer Reihe zugeordnet werden können. Dieses eBook umfasst ungefähr 164 Seiten und lässt sich somit prima zwischendurch lesen.

Auch die Kürze der Geschichten sorgt dafür, dass sich „Zehn Mal Fantastische Weihnachten“ gut eignet, um es schnell zu lesen. Man kann zwischenzeitlich kleine Pausen einlegen, etwas anderes lesen oder machen und danach bei einer neuen Geschichte wieder einsteigen. Dabei sind alle Geschichten ungefähr gleich lang, nur eine (die zur Serie vom Geheimnis der schwarzen Rose) ist etwas länger. Allerdings finden sich ab und an der ein oder andere Rechtschreib oder Wortfehler.

Alle Geschichten lösen beim Leser ein weihnachtliches Feeling aus aufgrund ihrer winterlich-weihnachtlichen Atmosphäre. In jeder Geschichte gibt es mindestens ein Ritual oder einen Aspekt, der einfach zu Weihnachten dazugehört: In der einen Geschichte werden Kekse gebacken, in einer anderen wird gewichtelt. In wieder einer anderen Schlendern die Figuren über einen Weihnachtsmarkt oder schmücken ihren Baum. So löst „Zehn Mal Fantastische Weihnachten“ schon in der Vorweihnachtszeit große Freude auf das Fest am Heiligabend aus.

Allerdings waren mir viele der Geschichten zu abrupt. Sie begannen sanft, aber endeten ohne Vorwarnung oder angemessenes Ende. Es war einfach so, als würden sie mitten in der Geschichte stoppen. Bevor man überhaupt realisiert hatte, dass die eine Geschichte zu Ende ist, hatte man schon die Überschrift und erste Seite der nächsten Geschichte vor sich.

Auch die vielen Fachbegriffe der jeweiligen (Fantasy-)Welten haben mich teilweise aus dem Lesefluss gebracht, weil ich sie nicht kannte und sie mir aus dem Textzusammenhang erschließen musste. Für Kenner der zugehörigen Impress Reihen mag dies sicherlich nicht störend sein, aber mir fiel es schwer, die neuen Begrifflichkeiten bei so kurzen Geschichten zu verstehen. Die größten Probleme in diesem Zusammenhang hatte ich beispielsweise bei der Geschichte zur Pan-Trilogie, da dort keine kurzen Erklärungen zu den Figuren und deren Können zu finden sind.

Zudem waren in manchen Geschichten wirklich nervige Figuren dabei. So zum Beispiel in der Geschichte zur Traumlos Serie. Die beste Freundin Macy der Protagonistin Hailey konnte sich andauernd bestimmte Weihnachtsbegriffe nicht merken, da sie dieses Fest in ihrer Zeit/Welt nicht kennt. Hailey allerdings konnte sich diese merken und verbesserte ihre Freundin immer. Es sollte wohl lustig sein, dass Macy solche Schwierigkeiten hatte. Allerdings hat es mich eher genervt.

Fazit
Die Kurzgeschichtensammlung „Zehn Mal Fantastische Weihnachten“ versteht sich sehr gut darauf, den Leser in Weihnachtsstimmung zu versetzen. In jeder Geschichte kommt das Weihnachtsfeeling gut rüber und überträgt sich auf den Leser. Allerdings hatte ich als Nicht-Kenner einiger Impress Serien ab und an leichte Probleme mit Fachbegriffen der jeweiligen Welten. Zudem endeten mir viele der Geschichten zu abrupt und plötzlich. Für Kenner allerdings stellen die Geschichten einen schönen Zusatz dar, um wieder in die Lieblingswelten einzutauchen!
Gute 3 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Kommentare:

  1. Ich liebe ja Weihnachtsgeschichten total <3 aber deine Kritikpunkte würden mich, wenn ich e-books lesen würde, definitv davon abhalten, zu dem Büchlein zu greifen.

    Dennoch wie immer sehr schön beschrieben Liebes <3 <3 <3

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    1. Ich hab bisher kaum Weihnachtsgeschichten gelesen, irgendwie :D Ich weiß gar nicht warum, weil ich ja eigentlich so ein Weihnachtsfan bin, aber irgendwie schaue ich sie lieber, als dass ich sie lese gut..vielleicht liegt es auch daran, dass ich nie groß nach Weihnachtsbüchern suche und Ausschau halte..)
      Danke, meine Liebste :-* <3

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