7. Juni 2016

[Buchvorstellung] - Für die sommerliche Challenge stelle ich euch heute ein Königskind vor!

Hallo!

Heute habe ich eine Buchvorstellung für die...


geschrieben! Viel Spaß!

Eigentlich wollte ich euch heute einen Neuzugänge-Post schreiben, aber jetzt ist es irgendwie schon wieder später als gedacht (die Zeit vergeht echt viel zu schnell!) und darum habe ich mich kurzerhand umentschlossen und mir überlegt, dass ich euch lieber ein Buch vorstellen möchte. Normalerweise mache ich sowas ja eher nur bei Blogtourbeiträgen, aber da ich ja an der Carlsen Summer Reading Challenge teilnehme und es dort auch für solche Beiträge Punkte gibt, dachte ich mir, warum mal nicht einfach nur so ein Buch vorstellen? ;)

Dazu habe ich euch ein Königskinder Buch ausgesucht. Das "Augenblicke"-Programm (=das aktuellste Programm des Königskinder Verlages) gefällt mir wirklich sehr gut, da ich von diesem Programm 4 Wunschtitel habe und nur einen, bei dem ich mir nicht ganz 100%ig sicher bin :)

Heute geht es aber nur um ein Buch und zwar um dieses hier:

Königskinder Verlag
Buchinfos
Autorin: Debütroman von Marci Lyn Curtis
Seiten: 432
Preis: 18.99 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
ISBN: 978-3-551-56022-3
Reihen-Infos: Einzelband
Übersetzer: Nadine Püschel 

Klappentext

"Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann." (Quelle: Königskinder Verlag, https://www.carlsen.de/koenigskinder)

Meine Gedanken

Dieses Buch habe ich letztens bei der lieben Jule gewonnen und warte schon sehnsüchtig, dass ich es lesen kann (momentan habe ich noch ein, zwei andere Bücher die Vorrang haben und da ich für die nächste Zeit einen ganzen Königskinder Monat geplant habe, muss ich mir ja auch noch Lesestoff lassen..). Aber gestern Nacht (so um 3 Uhr) hat mich dann die kleine Leseprobe, die ich von diesem Büchlein besitze doch in Versuchung geführt...so kam das eine zum anderen und ich habe mitten in der Nacht die ganze Leseprobe durchgesuchtet. Gesuchtet trifft es in diesem Fall wirklich, auch wenn das eigentlich kein deutsches Wort ist.

Die Leseprobe enthielt die ersten drei Kapitel. Dort lernte ich Maggie kennen. Sie ist die Ich-Erzählerin und hat schon auf den ersten Seiten eine ziemlich interessante Sicht auf die Welt vertreten. Ihre Erzählstimme trieft vor Sarkasmus und immer wieder musste ich bei Maggies leicht bissigen Kommentaren ihren Mitmenschen oder ihrer Umwelt gegenüber schmunzeln. Sie ist blind, aber dennoch scheint sie über alles und jeden ständig die Augen zu verdrehen. Dabei wird sie es auch nicht müde, über ihre Blindheit zu schimpfen oder ihre Umwelt an der Nase herumzuführen (bzw. ihnen auf der Nase herumzutanzen). Maggie wirkte auf mich sehr energiegeladen und obwohl ich in der Leseprobe nur wenige Seiten mit ihr verbracht habe, mochte ich sie direkt. Sie hat allen Grund miesepetrig auf die Welt, auf alles und jeden zu sein und ist dennoch ziemlich cool.

Als Maggie dann Benjamin (oder kurz Ben genannt) kennenlernt, war für mich aber sofort eine Sache klar: Der Junge ist das Highlight des Buches! 100%ig! Ben war so witzig und hatte so coole Sprüche drauf, dass ich mitten in der Nacht in meinem Bett lag und losprusten musste vor Lachen. Als er Maggie das erste Mal trifft, kommt es zwischen den beiden ersteinmal zu einem ziemlich amüsanten Schlagabtausch, bei dem beide nicht nachgeben und als Verlierer hervorgehen wollen. Maggie war hingefallen und anschließend haben sie darüber debattiert, wer zuerst mit dem Glotzen begonnen hat.
Der zehnjährige Ben ist dabei so lässig und beschließt (nachdem er erleichtert festgestellt hat, dass Maggie nicht bekifft ist ;D), dass sie seine neue Freundin ist. Kurzerhand lädt er sie gleich zum Essen zu sich nach Hause ein.

Aber das ist eigentlich gar nicht einmal das Verrückteste an der ersten Begegnung! Das ist vielmehr, dass die blinde Maggie, die seit Monaten nichts, nicht einmal schwarz, sondern einfach nur nichts, sieht, Ben sehen kann. So richtig sehen mit Farben. In einem bestimmten Radius um Ben herum kann Maggie alles sehen: Rottöne, Sonnenstrahlen, Wörter auf Stühlen...! Ab ein paar Metern wird dann zwar wieder alles verschwommen und geht dann ins nichts über, aber sie sieht! Daher ist es natürlich nicht verwunderlich, dass Maggie zunächst denkt, Ben sei eine Halluzination. Als dann jedoch auch andere mit Ben reden, muss sie der Wahrheit in die Augen sehen: Ben ist real. Aber...warum sieht sie ihn dann, wenn sie doch eigentlich blind ist?!

Ich hätte letzte Nacht am liebsten direkt weiter gelesen und herausgefunden, was die Geschichte von "Alles, was ich sehe" noch für mich bereit hält. Aber die Nacht ist ja leider zum Schlafen da. Meine eigentliche Theorie, warum Maggie Ben sehen kann, war, dass er ein Geist ist. Aber diese Theorie wurde ja nun schon auf den ersten Seiten zunichte gemacht, wenn andere ihn auch sehen können...aber vielleicht bildet sie ihn sich ja doch in irgendeiner Weise ein und das dann schon so intensiv, dass sie denkt, auch andere sehen ihn? Oder aber sie ist gar nicht blind, sondern liegt im Koma und träumt alles nur? Ich bin wirklich ratlos, was es sein könnte! Definitiv werde ich !Alles, was ich sehe" so schnell es geht lesen, denn nach der Leseprobe bin ich heiß auf dieses Buch! :)

Was denkt ihr, warum Maggie Ben sehen kann?
Eure Laura

Kommentare:

  1. Was für eine schöne und ausführliche Buchvorstellung :-)
    Danke dafür! Und das Buch solltest du unbedingt lesen!

    LG

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    Antworten
    1. Hi Kathrin!

      Dankeschön :) Das Buch hebe ich mir für den August auf, so als Abschluss der Challenge und als Belohnung, wenn ich meine Uni-Arbeiten alle hinter mir habe :)

      Liebe Grüße,
      Laura

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