26. August 2019

[Rezension-Laura] - Death (Melvin Burgess)






Verlag: Carlsen Verlag
Übersetzt von: Kai Kilian
Reihe: Einzelband
Einband: ebook
Seitenanzahl: 352
Altersempfehlung: ab 14
Preis: 10.99 € [D]
ISBN: 978-3-646-92600-2
Bildquelle: © Carlsen Verlag







Klappentext
"Death ist Kult. Jeder spricht über die neue Droge. Wer sie nimmt, hat die beste Zeit seines Lebens. Den ultimativen Höhenflug. Den absoluten Kick. Es gibt keine Grenzen, alles ist möglich – eine Woche lang. Den achten Tag erlebt man nicht. Denn Death ist tödlich.

Soll Adam die kleine Pille schlucken? Sein Bruder ist tot, bei dem Mädchen, in das er verliebt ist, hat er keine Chance und seine Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig. Adam glaubt, dass er nichts zu verlieren hat. Und die beste Woche seines Lebens ist greifbar nah.

Hart, schonungslos, spannend!“ (Quelle: https://www.carlsen.de)

Gestaltung
Vor dem weißen Hintergrund strahlt das giftige Hellgrün noch heller und leuchtender. Es wirkt schon fast widerlich, weil es zu stark hervorsticht. Das passt gut zum Buchinhalt und der grausamen Bedeutung hinter der Droge „Death“. Auch die rot-weiße Pille auf dem Titel mit dem kleinen Totenkopflogo hebt sich hervor und zieht die Blicke magisch an. Wie passend!

Meine Meinung
Als ich das Buch zufällig entdeckte und den Klappentext las, war ich wie gebannt von der Idee und wollte gerne erfahren, was für eine Geschichte mich zwischen diesen beiden Buchdeckeln erwarten würde. Die Droge Death fand ich unglaublich krass. Es ist eine Droge, die man nimmt und mit der man eine Woche lang die beste Zeit seines Lebens hat. Man ist leidenschaftlicher, traut sich die Dinge, für die man sonst nie den Mut hatte und bricht völlig aus seiner Komfortzone aus. Der Preis dafür ist allerdings das eigene Leben, denn nach dieser besten Woche stirbt jeder, der Death genommen hat.

Was für eine unglaubliche Droge. Vor allem gefielen mir die moralischen Fragen, die das Buch damit einhergehend aufgeworfen hat. Was ist die beste Zeit seines Lebens wert? Ist diese Zeit dann überhaupt real, wenn man sie eigentlich high erlebt? Und vor allem: wie würde man sich selber verhalten? Würde man der Versuchung erliegen oder ihr widerstehen? So regt das Buch zum Nachdenken an, vor allem auch weil die Droge eigentlich für einen guten Zweck entwickelt wurde und nun derartige Ausmaße einer Modedroge angenommen hat.

Etwas schwer nachzuvollziehen fand ich, dass der Protagonist Adam schlussendlich zu der Droge gegriffen hat. Seine Familie hat es schwer, weil sie an der Armutsgrenze kratzen und auch der Verlust von seinem Bruder lastet schwer auf Adam, ja, aber warum greife ich dann zu einer solchen Droge, von der ich weiß, dass ich garantiert sterbe? Das wollte mir einfach nicht in den Kopf, denn eigentlich braucht seine Familie ihn genau jetzt am meisten. Zwar konnte ich mir denken, dass Adam verzweifelt ist und dies der Grund für die Handlung ist, aber trotzdem war es für mich einfach schwer nachvollziehbar.

Die Handlung fokussiert sich auf die Droge und ist in meinen Augen stellenweise auch recht brutal. Ich hatte hiermit keine Probleme und fand es sogar sehr spannend, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht für jeden etwas ist. Die Handlung hält auch einige Wendungen und Überraschungen bereit, durch die man beim Lesen erstaunt wird und gerne weiterliest!

Fazit
„Death“ ist eine Geschichte mit einer ernsten Thematik und einer Droge, die mir die Gänsehaut über die Arme gejagt hat. Durch diese Droge wird der Leser zum Nachdenken angeregt. Außerdem sorgt sie für Spannung, weil die Geschichte einige Wendungen und Überraschungen in Bezug auf Death bereithält. Adams Entscheidung, die Droge zu nehmen, war für mich allerdings schwer nachzuvollziehen.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

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