20. August 2019

[Rezension-Laura] - Die abenteuerliche Reise des Leopold Morsch (Gregor Wolf)






Verlag: Ueberreuter Verlag
Illustriert von: Cornelia Haas
Reihe: Einzelband
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 320
Altersempfehlung: ab 10
Preis: 14.95 € [D]
ISBN: 978-3-7641-5150-8
Bildquelle: © Ueberreuter Verlag







Klappentext
"Der Einsiedler Leopold Morsch lebt mit seinem Freund Hainwart, dem wandelnden Baum, in glücklicher Abgeschiedenheit. Da wird Morsch eines Tages eine Muschel geschenkt, in der er allein einen mysteriösen Hilferuf hört. Mutig beschließen Morsch und Hainwart, dem Ruf zu folgen, und wagen sich in die große weite Welt. Dort begegnen sie Schaustellern, gewissenlosen Wissenschaftlern, einem Drachen und einem verrückten Kapitän – und finden in dem Ritter Griesbert vom Berg und dem Jungen Tisal zwei neue Weggefährten. Doch um Tisals Herkunft rankt sich ein Geheimnis und es hat mit Morschs Muschel zu tun …“ (Quelle: https://www.ueberreuter.de)

Gestaltung
Das Cover finde ich richtig zauberhaft, denn der Wald mit den düsteren Bäumen und der hellen Lichtung im Hintergrund erinnert an Märchen. Dabei finde ich die Idee schön, dass die Figuren vom hellen ins Dunkle schreiten und sich somit auf machen ins Abenteuer. In der Covermitte sind die Hauptfiguren zu sehen, wodurch man sich schon ein erstes Bild der Charaktere machen kann. Zudem gefallen mir einfach die Farben und der Zeichenstil unheimlich gut.

Meine Meinung
Nach einem ersten Blick aufs Cover und dem Lesen des Klappentextes erinnerte mich „Die abenteuerliche Reise des Leopold Morsch“ an eine abenteuerliche, magische Geschichte wie beim Zauberer von Oz, Robin Hood oder anderen märchenhaften Geschichten. So war meine Neugierde geweckt! Darum war ich sehr gespannt auf die im Titel erwähnte „abenteuerliche Reise“, denn in dem Buch bestreitet der Einsiedler Leopold Morsch mit seinem Freund dem wandelnden Baum Hainwart eine Reise. In einer Muschel hört Leopold einen Hilferuf, dem die beiden folgen. Auf ihrer Reise treffen sie auf einen Ritter und einen einsamen Jungen als weitere Weggefährten. Werden sie herausfinden, was es mit dem Hilferuf aus der Muschel auf sich hat?

Zunächst möchte ich das tolle Flair des Buches erwähnen, welches direkt in den ersten Sätzen zum Vorschein kommt. Durch den Schreibstil des Autors wirkt die Geschichte ein wenig altertümlich, aber gleichzeitig auch modern und leicht. Schon der Anfang fühlte sich an, als würde man ein altes Geschichtenbuch zur Hand nehmen und mit den ersten Zeilen in eine andere Welt abtauchen. Ein wenig fühlte es sich so an als würde ich in einer alten Sage oder Legende lesen. Die Geschichte wird dabei von einem personalen Erzähler geschildert, welcher dem Protagonisten Morsch folgt.

Morsch ist ein Einsiedler, der eigentlich zufrieden mit seinem abgeschiedenen Leben ist. Ein Hilferuf aus einer Muschel veranlasst ihn und seinen Freund Hainwart, den wandelnden Baum, dann aber doch dazu sich auf die Reise zu machen. Und oh man! Was für eine abenteuerliche Reise es wird, ahnt man zu Beginn eigentlich noch gar nicht. Die Ausmaße eröffnen sich erst nach und nach mit jedem neuen, gefährlichen Hindernis und jeder weiteren zu bezwingenden Aufgabe.

So ist die Handlung in meinen Augen wahrlich guter Stoff für Legenden und Sagen, denn was die Charaktere erleben sorgt für einiges an Spannung. Zudem fand ich es spannend gemeinsam mit den Figuren zu überlegen, was es mit dem geheimnisvollen Hilferuf auf sich haben könnte. Die Abenteuer und Gefahren die sie auf ihrer Reise erleben, sorgen dabei für richtig gute Unterhaltung!

Mir gefiel auch die bunt zusammengewürfelte Reisetruppe richtig gut, denn bei einer solch brenzligen Reise braucht man viel Mut und Tapferkeit, welche die Charaktere hier nach und nach an den Tag legen. Neben Morsch und Hainwart besteht die bunte Truppe auch aus Griesbert, einem Ritter und Tisal, einem einsamen Jungen, den Geheimnisse umgeben. Ich fand die Truppe richtig sympathisch und dabei hatte ich auch das Gefühl, als würde ich ein Teil von ihnen sein. Dabei interessierte es mich immer brennend, ob die vier ihr Abenteuer bestehen würden! Auf diese Weise sorgt die Geschichte auch dafür, dass man immer weiter liest und mit den Charakteren mitfiebert. Wer also ein Fan von Abenteuergeschichten ist, der sollte sich „Die abenteuerliche Reise des Leopold Morsch“ nicht entgehen lassen!

Fazit
Mit „Die abenteuerliche Geschichte des Leopold Morsch“ tauchte ich ab in einen Abenteuerroman der feinsten Sorte, denn die Handlung ist gespickt mit einigen Gefahren, großen Aufgaben, Geheimnissen und zu überwindenden Hindernissen. Dabei schwebt stets die Frage über der Geschichte, ob die Helden ihre Aufgabe meistern können. Mir gefiel dabei auch der Erzählstil richtig gut, da er mir das Gefühl verlieh, eine alte Legende oder Sage zu lesen.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

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