10. September 2021

[Rezension-Laura] - Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer (Katherine Rundell)






Verlag: Carlsen Verlag
Übersetzt von: Henning Ahrens
Reihe: Einzelband
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 272
Altersempfehlung: ab 10
Preis: 15.00 € [D]
ISBN: 978-3-551-55397-3
Bildquelle: © Carlsen Verlag







Klappentext
"Kaum ist Vita mit ihrer Mutter in New York gelandet, fordert sie auch schon den stadtbekannten Betrüger Victor Sorrotore heraus. Schließlich hat der ihren Großvater um das Familienanwesen gebracht. Vita schwört Rache und schmiedet zusammen mit einer Taschendiebin und zwei Jungen vom Zirkus einen ausgeklügelten Plan, um das Haus oder doch zumindest den Smaragd ihres Großvaters zurückzuholen. Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer beginnt.“

Gestaltung
Ich finde das Cover total schön und interessant, denn die gespiegelte Skyline verschiedener (Hoch)Häuser und Brücken sieht total gut aus. Dies liegt auch an der Farbgebung aus pastelligem Rot und Grün und der dunkelblauen Schattierung. Über diesem Gebilde ist der Titel auf einem weißen Banner geschrieben, wobei beim Schriftzug mit verschiedenen Farben und Schriftarten gearbeitet wurde. Auch finde ich die kleinen Schattenumrisse der Figuren, eines Autos, einer Pistole und einer Schildkröte schön.

Meine Meinung
Juhu, neues von Katherine Rundell! Von dieser Autorin habe ich schon einige Bücher gelesen und wurde nie enttäuscht! In „Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer“ geht es um Vita, die sich dem bekannten Betrüger Victor Sorrotore stellt, da dieser ihrem Großvater das Familienanwesen weggenommen hat. Hilfe erhält sie von einer Taschendiebin und zwei Zirkusjungen. Wird es den Vieren gelingen das Haus oder zumindest den Smaragd von Vitas Großvater zurückzubekommen?

Die Handlung des Buches hat mir echt gut gefallen, denn alleine schon der Plan von Protagonistin Vita verspricht so viel Spannung: ihr Großvater hat sein altes Haus verkauft, doch er wurde dabei betrogen und so möchte sie ihm zumindest seinen Smaragd aus dem Haus holen. Hierfür muss Vita allerdings nicht nur einen einfachen Einbruch begehen… Es ist spannend und absolut unterhaltsam mitzuverfolgen, wie Vita und ihre Helfer Pläne schmieden und diese später umsetzen. Die Kinder erleben hier ein Abenteuer, das aufregend, gefährlich und mitreißend zugleich ist.

Zudem gibt es aber auch einige lustige und humorvolle Szenen, die mich schmunzeln ließen und die die Handlung noch vielschichtiger machten. Aber das war noch längst nicht alles, denn es gibt auch einige Momente, die zum Nachdenken anregen und die tiefgründiger werden. Auch emotional wurde es zwischendurch. Mir gefiel vor allem auch wie herzlich die Geschichte war, denn zwischen den Zeilen konnte man ganz viel Hingabe und Liebe spüren.

Gut fand ich auch die Freundschaft zwischen Vita, den beiden Zirkusjungen Arkadi und Samuel und der Diebin Silk. Die vier Kinder wachsen durch ihre gemeinsame Mission und die Abenteuer, die sie dabei erleben, zusammen und werden zu einer eingeschworenen Gruppe. Sie unterstützen sich gegenseitig und ergänzen einander super, denn das was der eine nicht kann, kann dafür jemand anderes.

Auch das Setting in New York mochte ich wahnsinnig gerne, da ich die Stadt sehr faszinierend finde und gerne selber einmal dahin reisen möchte. Cool fand ich diesbezüglich aber, dass die Autorin ihre Geschichte nicht im modernen, heutigen New York spielen lässt, sondern in vergangenen Zeiten. Die Kinder haben keine Smartphones oder andere neuere Technologien, sodass die Geschichte ein uriges Flair versprüht, das mir gut gefallen hat.

Fazit
Mit „Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer“ hat Katherine Rundell wieder ein schönes Kinderbuch geschaffen, das mit dem Flair des vergangenen New Yorks spielt und eine spannende Handlung darin einflechtet. Die Frage, ob Vitas „Kampf“ mit Victor Sorrotore gut ausgeht, treibt die Neugierde in die Höhe. Zudem sorgt die schöne Freundschaftsbeziehung zwischen den Kindern für Gefühlskino, sodass das Lesen Spaß macht.
5 von 5 Sternen!
Reihen-Infos
Einzelband "

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