7. Juni 2019

[Rezension-Laura] - Der Geschmack von Glück (Jennifer E. Smith)






Verlag: Carlsen Verlag
Übersetzt von: Ingo Herzke
Reihe: Einzelband
Einband: ebook
Seitenanzahl: 384
Altersempfehlung: ab 12
Preis: 8.99 € [D]
ISBN: 978-3-646-92579-1
Bildquelle: © Carlsen Verlag







Klappentext
"Ein einziger, kleiner Tippfehler und schon landet die Email von Graham Larkin, dem zurzeit am heißesten umschwärmten Teeniestar, in Ellies Postfach - ganz am anderen Ende der USA und in einer vollkommen anderen Welt: ohne Glamour, dafür mit Ferienjob in einer Eisdiele. Dennoch, und ohne, dass der eine irgendetwas vom anderen weiß, entspinnt sich sofort ein wunderbarer, sprühender Dialog zwischen den beiden. Sie können über Gott und die Welt miteinander reden, nur nicht darüber, wer sie in Wirklichkeit sind.

Doch dann schlägt Graham als Drehort für seinen neuesten Film Ellies kleines Küstenstädtchen vor, weil er sie endlich persönlich kennenlernen will. Aber wie macht man das als überall bekannter Filmstar und warum scheut umgekehrt Ellie die Öffentlichkeit so sehr?“ (Quelle: https://www.carlsen.de)

Gestaltung
Das Mädchen, das lächelnd die Augen schließt und sich die Haare festhält, sieht wirklich glücklich aus und passt so wunderbar zur Geschichte und dem Titel. Auch finde ich die Farbwahl sehr passend für dieses Buch, da die warmen Farbtöne beim Anschauen ein Gefühl von Zufriedenheit und Glück erzeugen. Außerdem passen die Farben gut zum kupferfarbenen Haar des Mädchens.

Meine Meinung
Geschichten von Jennifer E. Smith lese ich immer wieder gerne, weil sie gefühlvoll und süß sind. „Der Geschmack von Glück“ war eins ihrer Werke, das ich noch nicht kannte, wobei ich sehr gespannt auf die Geschichte war, da sich die beiden Protagonisten Emails schreiben und unterschiedlicher nicht sein könnten, denn Graham ist ein beliebter Filmstar, während Ellie eher zurückgezogen lebt.

Die Idee, dass eine Email durch einen Buchstabendreher bei jemandem ganz anderen landet, fand ich nicht schlecht. Ich frage mich, ob sowas im echten Leben wohl schon mal passiert ist. Dass sich Graham und Ellie auf diesem unkonventionellen Weg kennen lernen, hat mir gut gefallen, weil sie sich zunächst nur schriftlich kennen lernen und ein reger Austausch zwischen beiden besteht.

Was ich an diesem Mailaustausch etwas schade fand war, dass ich irgendwie das Gefühl hatte, als wäre die Liebe zwischen beiden Charakteren plötzlich da. Wie eine Art Liebe auf den ersten Schriftwechsel…sozusagen. Sie schrieben sich, Graham vereinbarte, dass sein Film in Ellis Wohnort gedreht wurde und es wurde dann auch direkt schon von Liebe gesprochen. In meinen Augen bedarf es wesentlich mehr Kennenlernen und Austausch, um von Liebe zu sprechen. Zumindest ist das meine Erfahrung.

Dass also von Liebe gesprochen wurde, war für mich etwas schnell. Jedoch mochte ich wirklich die Leichtigkeit der Geschichte, denn Jennifer E. Smith schreibt sehr angenehm. Ich fand, dass ich ihren Worten sehr gut folgen konnte und dass sie geradezu an mir vorbeiglitten wie ein Messer durch weiche Butter. Dabei erzeugte die Autorin eine angenehme Atmosphäre, die ein wohliges Gefühl beim Leser auslöste.

Hierzu gehörte in meinen Augen auch die Chemie zwischen Graham und Ellie, die schon bei ihrem ersten Treffen spürbar war. Sie zusammen zu erleben hat mir gut gefallen und mir beim Lesen einen Eindruck vom „Geschmack von Glück“ gegeben. Beide zusammen verbringen eine schöne Zeit, bis es zum Ende des Buches kommt. Dies hat mich tatsächlich erst etwas irritiert, da es doch irgendwie offen ist und so viel Spielraum übrig lässt. Aber irgendwie passt es auch zur Geschichte, weil man sich so selber überlegen kann, wie es mit den beiden ausgehen könnte…

Fazit
„Der Geschmack von Glück“ war wieder eine süße, romantische Geschichte von der Königin der seicht-lieblichen Liebesgeschichten. Jennifer E. Smith hat mit Graham und Ellie zwei Figuren erschaffen, die eine schöne Chemie zueinander haben, bei denen mir aber zu schnell von Liebe gesprochen wurde. Das Ende ist offen und lässt Spielraum für eigene Überlegungen.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

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