2. Juni 2019

[Rezension-Laura] - Immer dieser Kater (Annette Herzog)






Verlag: Magellan Verlag
Illustriert von: Pe Grigo
Reihe: Serie
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 128
Altersempfehlung: ab 7
Preis: 12.00 € [D]
ISBN: 978-3-7348-4117-0
Bildquelle: © Magellan Verlag







Klappentext
"Die Oma zieht bei Anna ein! Kater Aristoteles gibt sich alle Mühe, ihre Zuneigung zu gewinnen. Aber umsonst: Sie kann Katzen nicht leiden. Als Annas Familie in den Urlaub fährt und Aristoteles mit der Oma allein lässt, ist guter Rat teuer. Der Kater ist sicher, dass die Oma böse Pläne schmiedet, um ihn loszuwerden. Er muss Anna hinterherreisen, wenn ihm sein Leben lieb ist, aber das geht nicht so wie geplant. Und alles nur wegen seinem bestem Freund, diesem dummen kleinen Hund ...“ (Quelle: https://www.magellanverlag.de)

Gestaltung
Ich finde das Cover sehr ansprechend, denn Aristoteles sieht richtig süß aus. Sein Gesichtsausdruck gefällt mir dabei besonders, denn sein Zwinkern und die kleine Zunge mit dem Grinsen lassen mich auch sofort lächeln. Seine Pose und die Armmuskeln finde ich lustig und es passt zu seinem frechen Gesichtsausdruck. Die Farben gefallen mir auch, wobei ich es toll finde, dass der gepunktete Hintergrund beibehalten und nur die Farbe geändert wurde. So passen die Bände der Reihe sehr schön zueinander.

Meine Meinung
In „Immer dieser Kater“ gibt es ein neues Abenteuer mit dem charmanten Kater Aristoteles, welcher bei dem jungen Mädchen Anna wohnt. Aristoteles oder von Anna auch liebevoll Ari genannt sieht sich Annas Oma gegenüber, welche eine Hundefreundin ist und mit Katzen leider so gar nichts anfangen kann. Als wäre das nicht schon schlimm genug, sind Ferien und Anna fährt mit ihrer Familie in den Urlaub. Nur besagte Oma bleibt Daheim, gemeinsam mit Ari. Sie soll auf ihn aufpassen, doch Ari erkennt schnell, dass die Oma es auf ihn abgesehen hat…oder?

Mir gefiel der Schreibstil des Buches richtig gut, denn der Satzbau ist klar strukturiert, kurz und einfach gehalten. So ist die Geschichte für kleine Kinder gut verständlich und man kann ihr leicht folgen. Durch die schönen Illustrationen werden die Geschehnisse zudem oftmals verbildlicht, wodurch in meinen Augen das Verständnis der Geschichte unterstützt wird. Besonders schön fand ich Aris Denkweise und seine Art zu erzählen, denn als Leser erfährt man die Geschichte aus seiner Sicht.

Mir gefiel an Aris Gedankenwelt, dass er seine Menschen versteht, denn einerseits zeigt dies, wie er sich um alles Gedanken macht und wie gern er seine Familie hat. Andererseits kommt es so auch zu einigen witzigen Missverständnissen und Fehldeutungen auf Seiten von Ari. Er zieht ziemlich schnell Schlüsse, von denen er dann auch den Leser überzeugt. Erst später offenbart sich sowohl Ari als auch dem Leser dann jedoch die Wahrheit, sodass ich mehrmals geschmunzelt habe, wenn Ari wieder erkennen musste, dass er sich geirrt hat mit seinen Schlussfolgerungen.

Die Handlung wurde nachdem Anna in den Urlaub gefahren ist auch richtig spannend und geradezu dramatisch, denn Ari und sein hundischer Freund Schisshase geraten in große Schwierigkeiten…an dieser Stelle fieberte ich richtig mit Hund und Kater mit. Gleichzeitig ging mir die Rettung dann allerdings viel zu schnell, denn hier wurde mir eine Entwicklung bzw. ein wichtiger Anstoßstein für die Rettung zu wenig thematisiert, obwohl ich gerne mehr darüber erfahren hätte.

Fazit
Mit „Immer dieser Kater“ ist Kater Aristoteles direkt in sein nächstes Abenteuer geschlittert. Nicht nur Annas Oma stellte für ihn ein Hindernis dar, auch einige dramatische Entwicklungen im Handlungsverlauf haben ihn vor Herausforderungen gestellt. Mir gefielen der einfache Schreibstil und die Gedankenwelt des Katers sehr. Zudem haben die Illustrationen die Handlung sehr anschaulich visualisiert. Am Ende des Buches wurde mir eine Entwicklung zu wenig thematisiert, aber ansonsten bin ich sehr zufrieden mit der Geschichte!
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Wer fragt schon einen Kater?
2. Immer dieser Kater

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