2. Februar 2019

[Rezension-Laura] - Almost in love (Sophia Bennett)






Verlag: Carlsen Verlag
Übersetzt von: Sophie Zeitz
Reihe: Einzelband
Einband: ebook
Seitenanzahl: 368
Altersempfehlung: ab 14
Preis: 4.99 € [D]
ISBN: 978-3-646-93109-9
Bildquelle: © Carlsen Verlag







Klappentext
"Auf Tour mit der heißesten Band aller Zeiten!

Bevor Nina begreift, wie das passieren konnte, ist sie schon auf Tour – mit der angesagten Band THE POINT. Da sie ungern im Rampenlicht steht und sich von gutaussehenden Liebesgöttern bestimmt nicht beeindrucken lässt, kann eigentlich nichts schiefgehen. Nur dass die Rockstars in einer echten kreativen Krise stecken. Und dass Leadsänger Jamie gar kein verwöhnter Idiot ist. Und dass Nina bei seinem unwiderstehlichen Lächeln plötzlich weiche Knie bekommt...“ (Quelle: https://www.carlsen.de)

Gestaltung
Tatsächlich finde ich das Cover der zuerst erschienenen Ausgabe „Lovesong“ etwas schöner, auch wenn das Cover vielleicht etwas kindlicher aussieht und vermutlich eine andere Zielgruppe anspricht. Das neue Cover und der neue Titel „Almost in love“ wirken erwachsen-jugendlich, wodurch vermutlich eher Teenager zu dem Buch greifen werden. Das markante Gesicht eines Jungen mit einer großen Sonnenbrille, in welcher sich ein Mädchen spiegelt, ist ziemlich auffällig. Die Farben gefallen mir gut, da es ein wenig so aussieht, als würde der Junge vom Sonnenuntergang angestrahlt.

Meine Meinung
Schon viel zu lange hat „Lovesong“ bzw. „Almost in love“ auf meinem Stapel ungelesener Bücher gelegen, sodass ich eine Lesechallenge, an der ich teilnehme, zum Anlass genommen habe, das Buch endlich zu lesen. In „Almost in love“ geht es um Nina, die mit der Band, die momentan am angesagtesten ist, auf Tour ist. Doch die Band steckt in einer Schaffenskrise. Außerdem erweicht das süße Lächeln von Jamie, dem Leadsänger, nicht nur Ninas Knie, sondern auch ihr Herz…

Tatsächlich habe ich persönlich noch nicht so viele Rockstar-Liebesgeschichten gelesen, aber die von Nina und Jamie klang sehr interessant. Darum war ich beim Lesen dann sehr überrascht, dass die sich entwickelnde Liebe zwischen den beiden Charakteren gar nicht im Zentrum der Geschichte stand. Vielmehr ging es um die Band, die Freundschaft der einzelnen Bandmitglieder zueinander und die Probleme, die sie beispielsweise mit dem Finden neuer Songs haben. Dieser Aspekt hat mich wirklich positiv überrascht und mir gut gefallen, da ich die Handlung aufgrund dessen als tiefgründig empfunden habe.

In meinen Augen war die Darstellung der Ängste und Probleme der jungen Stars auch realistisch und glaubwürdig, da es nicht nur darum geht, wie die jungen Menschen zueinander stehen, sondern auch zu sich selber. Schwierigkeiten beim Finden des eigenen Selbst werden angeschnitten genauso wie beispielsweise Suchtprobleme. Ich habe beim Lesen oftmals gedacht, dass dies Dinge sind, die junge Rockstars sicherlich beschäftigen, vor allem wenn sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere stehen und von einer Vielzahl an Menschen angehimmelt werden. So zeigt das Buch sehr schön, wie schwer es auch sein kann, mit so viel Ruhm konfrontiert zu sein.

Gerne hätte ich beim Lesen aber auch etwas mehr Hintergründe über die verschiedenen Charaktere erfahren. Protagonistin Nina blieb mir persönlich etwas zu blass, genauso wie die Bandmitglieder. Ich hätte gerne mehr über die Vergangenheit der Charaktere gewusst und auch liebend gern mehr über ihre Charaktereigenschaften erfahren. Für mich fehlte beim Lesen einfach bei jeder Figur der letzte Schritt zur Vollständigkeit, da ich immer das Gefühl hatte, als wären die Charaktere nicht ganz greifbar für mich.
Fazit
„Almost in love“ überraschte mich mit mehr Tiefgang als erwartet, da die von mir erwartete Liebesgeschichte gar nicht der Hauptfokus der Geschichte ist. Vielmehr werden in meinen Augen realistische Probleme und Ängste von Prominenten aufgegriffen und verständlich dargestellt. Etwas schade fand ich allerdings, dass die Figuren so oberflächlich blieben und ich das Gefühl hatte, sie noch nicht richtig zu kennen. Eine schöne Geschichte für Zwischendurch ist es aber allemal!
Knappe 4 von 5 Sternen!

Fazit
Einzelband

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