10. Februar 2019

[Rezension-Laura] - Helden des Olymp 03 - Das Zeichen der Athene (Rick Riordan)






Verlag: Carlsen Verlag
Übersetzt von:Gabriele Haefs
Reihe: Pentalogie
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 640
Altersempfehlung: ab 12
Preis: 17.90 € [D]
ISBN: 978-3-551-55603-5
Bildquelle: © Carlsen Verlag







Klappentext
"Sieben Halbgötter werden den Olymp vor dem Untergang bewahren – so sagt es die alte Prophezeiung. Als Annabeth und Percy zusammen mit ihren neuen Freunden wieder aufeinandertreffen, scheinen sich die sieben endlich gefunden zu haben. Mit ihrem Schiff, der Argo II, machen sie sich auf den Weg ins antike Rom. Aber können sie die alte Feindschaft zwischen den Nachkommen der griechischen und römischen Götter überwinden? Und Annabeth hat noch eine eigene, wenn auch etwas unklare Mission zu erfüllen: „Folge dem Zeichen der Athene“, hat ihre Mutter ihr aufgetragen. Aber was ist das und wohin wird es sie führen?“ (Quelle: https://www.carlsen.de)

Gestaltung
Mit dem dunklen, lilafarbenen Cover und den leuchtenden, fast schon glühenden roten Augen der Drachengallionsfigur des Schiffes sieht das Cover sehr unheimlich aus. Vor allem die Betonung der Augen des Schiffes gefällt mir richtig gut. Auch finde ich es eine gute Idee, dass das tolle Transportmittel unserer Helden so zentral dargestellt wird, weil man es sich so beim Lesen sehr gut vorstellen kann.

Meine Meinung
Nachdem ich die ersten beiden Bände der „Helden des Olymp“-Reihe von Rick Riordan geradezu verschlungen habe, hat mich der dritte Band wirklich vor Herausforderungen gestellt, denn ich musste mich echt durchkämpfen. Den Anfang fand ich dabei noch sehr gelungen, denn Percys Gruppe trifft auf die rund um Annabeth und Jason. Dieses Aufeinandertreffen war von mir lange erwartet und herbeigesehnt, denn ich war gespannt wie die sieben Helden aus der Prophezeiung miteinander harmonieren würden.

Die Beziehungen unter den Figuren und auch ihr Umgang miteinander hat mir echt gut gefallen, denn nach anfänglicher Action und einer turbulenten, halsbrecherischen Flucht, nimmt sich die Geschichte Zeit, die Figurenbeziehungen zu beleuchten und den Charakteren Raum für Entfaltungen zu geben. So lernte ich Jason, Piper, Leo, Hazel und Frank noch genauer kennen und auch ihre Beziehungen zu Percy und Annabeth haben mir richtig gut gefallen, weil der Autor sehr greifbar auf diese eingeht. So wurde für mich beim Lesen klar, welcher Charakter wie zu den anderen steht, was mir gut gefallen hat.

Auch fand ich gut, dass die Handlung mit einem Paukenschlag anfing und spannend weiterging. Jedoch flaute sie in meinen Augen ziemlich ab, denn es kamen mit jeder fortschreitenden Seite für mich immer mehr Perioden hinzu, in denen ich Längen spürte. Gerade die Mission von Annabeth, die sich damit befasst, dass sie alleine dem Zeichen der Athene folgen soll und sich ihren größten Ängsten stellen muss, fand ich tatsächlich sogar langweilig. Und ich hätte dabei niemals gedacht, dass ich dieses Wort jemals mit einem Buch von Rick Riordan in Verbindung bringen würde.

Ich hab das Gefühl, als könnte ich gar nicht genau benennen, was es war, dass sich für mich im letzten Drittel des Buches so langgezogen angefühlt hat, aber ich denke, dass es hauptsächlich daran lag, dass Annabeth ihre Ein-Frau-Mission abgezogen hat und sie viel in Grübeleien versunken ist. So zog es sich einfach immer ziemlich hin, bis wieder etwas spannendes passierte und gerade die Kombination der verschiedenen Charaktere, die ich zuvor so toll fand, war einige Zeit hintenangestellt. Das Ende jedoch fand ich dann wieder sehr atemberaubend und gut gemacht, sodass es mich für mein Durchhaltevermögen entlohnt hat.

Fazit
Mir tut es geradezu schon im Herzen weh, dass ich in Verbindung mit einem meiner absoluten Lieblingsautoren das Wort langweilig nennen muss, aber in „Das Zeichen der Athene“ habe ich einige Längen verspürt, die mir zu langatmig waren und die mich herausgefordert haben. Den Anfang bis hin zum letzten Drittel und das Ende des Buches fand ich richtig gut, aber zwischendrin hat die Handlung etwas nachgelassen. Dafür überzeugte mich auch die Darstellung der Beziehungen zwischen den sieben Helden, da Rick Riordan hierauf sehr schön eingegangen ist.
3 von 5 Sternen

Reihen-Infos
1. Helden des Olymp 01 – Der verschwundene Halbgott (meine Rezension >> hier <<)
2. Helden des Olymp 02 – Der Sohn des Neptun (meine Rezension >> hier <<)
3. Helden des Olymp 03 – Das Zeichen der Athene
4. Helden des Olymp 04 – Das Haus des Hades
5. Helden des Olymp 05 – Das Blut des Olymp

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