20. Mai 2019

[Rezension-Laura] - Batman - Nightwalker (Marie Lu)






Verlag: dtv Verlag
Übersetzt von: Anja Galic
Reihe: Tetralogie
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 320
Altersempfehlung: ab 14
Preis: 17.95 € [D]
ISBN: 978-3-423-76228-1
Bildquelle: © dtv Verlag







Klappentext
"Der junge Millionenerbe Bruce Wayne jagt in seinem Sportwagen eigenmächtig einem Polizeiflüchtigen hinterher. Der Täter kann gefasst werden. Er ist Mitglied der Nightwalker, die in Bruce’ Heimatstadt Gotham City vor allem die reiche Elite terrorisieren. Bruce jedoch wird wegen Missachtung polizeilicher Anordnungen zu Sozialstunden verurteilt, und zwar ausgerechnet im Hochsicherheitstrakt des örtlichen Gefängnisses. Dort trifft er auf Madeleine, ebenfalls Mitglied der Nightwalker, die seit Wochen jegliche Aussage verweigert. Bruce hingegen scheint sie zu vertrauen. Sie warnt ihn, dass er als Nächster auf der Liste der Nightwalker steht. Doch welche Rolle spielt sie selbst dabei?“ (Quelle: https://www.dtv.de)

Gestaltung
Am Cover mag ich vor allem die Farbkombination aus dunklem Blau mit hellem Gelb, da dies das Batman-Logo sehr schön vom Hintergrund abhebt. Cool finde ich, dass auf dem Logo eine Skyline zu sehen ist. Dies passt schön zum Hintergrund, in welchem man eine von hohen Häusern umrahmte Gasse erkennen kann. Die durch diese Gasse gehende, schattenhafte Gestalt eines Mannes, welche sicher den Protagonisten darstellen soll, finde ich auch sehr cool.

Meine Meinung
Tatsächlich bin ich kein Fan von Batman, dafür aber von Autorin Marie Lu, weswegen ich zu dem Buch gegriffen habe. In „Batman – Nightwalker“ ist Bruce Wayne 18 Jahre jung und verfolgt eigenmächtig einen Flüchtigen mit seinem Auto. Daraufhin wird er zu Sozialstunden verurteilt, welche er im Gefängnis ableistet. Dort trifft er auf Madeleine, ein Mitglied der Nightwalker, welche es auf die reichen Bewohner Gothams abgesehen haben. Sie verrät ihm, dass er als nächster auf der Liste steht…

Was ich als positiv empfunden habe war, dass es in diesem Buch – entgegen des Titels – gar nicht so sehr um Batman, sondern vielmehr um den Menschen dahinter geht. Bruce Wayne steht hier im Vordergrund, was mir gut gefallen hat, denn auch wenn ich seine Vorgeschichte aus verschiedenen Filmen kenne, war es doch angenehm, einem jungen Bruce zu folgen und mehr über ihn zu erfahren.

Die Handlung hat mir gut gefallen, denn ich empfand sie als sehr actionreich, was ich gerne mag. So gibt es in der Geschichte fesselnde Verfolgungsjagden, interessante Enthüllungen und einige geheimnisvolle Verschwörungen. Dabei gefiel es mir, dass die Intention von Madeleine hinsichtlich ihrer Kooperation mit Bruce in der Schwebe stand und zumindest für mich recht unklar war. Im Mittelteil zog sich die Handlung für mein Empfinden etwas zu sehr in die Länge, da Bruce dort einige Nachforschungen anstellt, die der Geschichte etwas das Tempo genommen haben. Das Ende hat dafür aber wieder mit Rasanz aufgewartet und mich gut unterhalten.

Schön und passend fand ich, dass zwischen Bruce und Madeleine ein gewisses Prickeln zu spüren war. So werden auch Gefühle und etwas für die Romantiker in uns in die Geschichte eingebettet. Dabei nimmt dieser Anteil jedoch keinen zu großen Raum ein, sondern ist meiner Ansicht nach stimmig in das Gesamtgeschehen eingebunden. Der Schreibstil von Marie Lu hat mir dabei wieder sehr gut gefallen, da sie die Geschehnisse anschaulich beschreibt und an den Stellen, wo es nötig ist auch auf die Emotionen der Charaktere eingeht.

Fazit
Als großer Fan von Superhelden und von Autorin Marie Lu war ich gespannt auf „Batman – Nightwalker“. Abgesehen von Längen im Mittelteil empfand ich die Handlung als fesselnd und spannend, da sie beispielsweise aufgrund von Verfolgungsjagden sehr temporeich und actiongeladen war. Zudem fand ich es klasse, dass der Fokus auf dem jungen Bruce Wayne liegt, welcher seine Rolle als Batman in der Zukunft antreten wird.
Gute 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband (aber es gibt weitere Superhelden-Titel: Wonder Woman (Leigh Bardugo), Catwoman (Sarah J. Maas) und Superman (Matt de la Pena, bereits auf Englisch erschienen))

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