30. Juli 2018

[Rezension] - Bernsteinstaub (Mechthild Gläser)






Verlag: Loewe Verlag
Übersetzt von: -
Reihe: Einzelband
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 464
Altersempfehlung: ab 12
Preis: 19.95 € [D]
ISBN: 978-3-7855-8860-4
Bildquelle: © Loewe Verlag (hier geht es zum Buch "Bernsteinstaub")






Klappentext
"Warum kommt es uns manchmal so vor, als ob die Zeit unterschiedlich schnell vergeht? Ophelia hat sich darüber nie wirklich Gedanken gemacht, bis sie eines Tages beginnt, die Zeit zu sehen. Denn Ophelia ist eine Zeitlose und besitzt die seltene Gabe, die Zeitströme zu beeinflussen. Doch kaum hat sie von diesen Fähigkeiten erfahren, spielt die Zeit plötzlich überall auf der Welt verrückt. Gemeinsam mit dem mysteriösen Leander muss Ophelia die Ursache für das Zeitchaos finden. Dabei kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das die gesamte Welt der Zeitlosen auf den Kopf stellen wird.“ (Quelle: https://www.loewe-verlag.de)

Gestaltung
Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, musste ich kurz den Atem anhalten, denn das Cover ist einfach nur unfassbar schön. Der bronzefarbene Hintergrund schimmert metallisch und ist mit Spotlack versehen, wobei das in hellerem goldgelb versehene Motiv wunderbar zu diesem Hintergrund und dem Buchinhalt passt. Das alte Gebäude und das angedeutete Uhrenziffernblatt greifen wichtige Elemente der Handlung auf, was ich super finde, da man so schon einen ersten Eindruck der Geschichte bekommt. Hier passt einfach alles zusammen.

Meine Meinung
Da ich die bisherigen Bücher von Mechthild Gläser gerne mochte, war ich sehr gespannt auf „Bernsteinstaub“. In diesem geht es um Ophelia, die eine Zeitlose ist und somit die Zeit sehen und beeinflussen kann. Kaum hat sie diese Fähigkeit entdeckt, kommt sie einem großen Geheimnis auf die Schliche… Zudem spielt die Zeit komplett verrückt und Ophelia versucht, das Chaos zu ergründen und beseitigen. Doch wird ihr dies gelingen?

Die Idee hinter „Bernsteinstaub“ fand ich sehr ansprechend. Auch wenn Romane über die Zeit nicht neu sind, so fand ich die Zeitlosen sehr ansprechend. Diese können die Zeit sehen und vieles mit ihr machen (sie z.B. anhalten o.ä.). Dabei gibt es den sogenannten Herrn der Zeit, welcher auf der Suche nach einem Nachfolger ist. Diese Grundidee fand ich magisch und absolut faszinierend. Auch gefiel mir die Umsetzung, da ich als Leser zusammen mit Protagonistin Ophelia in dieses Zeitkonstrukt und die Welt der Zeitlosen eingeführt wurde. Auf diese Weise wurde die Idee Stück für Stück erklärt und erweitert, weswegen ich mich gut in ihr einfinden und mich verzaubern lassen konnte.

Spannend wurde es dabei vor allem, als die Zeit immer weiter durcheinander geraten ist und ein großes Chaos entsteht, das auch die Welt der Menschen beeinflusst hat. Hier wird Magie mit Spannung gemischt, was super fesselnd ist! Über allem schwebt stets ein Geheimnis, das ich immer versuchte zu entschlüsseln, wodurch ich großen Spaß hatte, da ich versuchte immer neue Hinweise zu finden, um Vermutungen anstellen zu können. Sowas liebe ich einfach! Auch durch immer neue Herausforderungen und Aufgaben, denen sich die Gruppe um Ophelia stellen muss, kommt Spannung auf. Allerdings fand ich manch eine Entwicklung auch etwas vorhersehbar, da ich ahnen konnte, worauf es hinauslaufen würde.

Zudem ist das Setting des Buches einfach zauberhaft, denn die Geschichte spielt in Rom. Dies hat für mich wunderbar zum Zeitthema gepasst und dem Buch eine passende Atmosphäre verliehen. Auch eine kleine Liebesgeschichte wird in die Handlung eingebaut, die ich genau passend fand und gut nachvollziehen konnte. Dabei fand ich es gut, dass Ophelia so menschlich war, denn man merkt ihr an, dass sie zu Beginn mit ihrer neuen Fähigkeit und allem was damit einhergeht überfordert ist. Doch sie entwickelt sich weiter, überwindet ihre Skepsis und möchte den Dingen auf den Grund gehen. Auch die anderen Figuren empfand ich als spannend, da ich sie mit Verlauf des Buches ergründen konnte und nicht sofort alles über sie wusste.

Fazit
„Bernsteinstaub“ befasst sich mit einem neuen Aspekt des oft aufgegriffenen Zeitthemas: es geht um Zeitlose, die die Zeit sehen und beeinflussen können. Zeitreisen ade, hier kommen die Zeitlosen! Diese Idee fand ich erfrischend, faszinierend und sehr spannend! Zudem mochte ich das Geheimnis, das in die Geschichte eingewoben ist, da ich so stets mitgerätselt habe. An manch einer Stelle empfand ich die Handlung als etwas vorhersehbar, aber es gab dafür auch sehr viele fesselnde Momente. Das Setting in Rom trägt zudem dazu bei, dass das Buch unheimlich atmosphärisch wird.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Kommentare:

  1. Hallo Laura,

    ich war der Meinung, dass ich deine Rezi schon kommentiert hätte. Aber allem Anschein nach, wohl doch nicht, weshalb ich das gleich mal nachhole :)

    Wie du ja weißt, hat mir das Buch auch richtig gut gefallen. Ich fand Ophelia richtig toll und das Reisen auf dem Sandstrom mochte ich sehr. Eine schöne Rezi.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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    1. Hi Uwe,

      danke für deinen Kommentar! :) Und dein Lob zur Rezi <3
      Ich mochte das Setting vor allem, das war so richtig schön atmosphärisch. Und die Idee hinsichtlich der Zeitlosen war klasse!

      Liebe Grüße
      Laura

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