18. November 2019

[Rezension-Laura] - Biss zum Abendrot (Stephenie Meyer)






Verlag: Carlsen Verlag
Übersetzt von: Sylke Hachmeister
Reihe: Tetralogie
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 624
Altersempfehlung: ab 14
Preis: 22.99 € [D]
ISBN: 978-3-551-58376-5
Bildquelle: © Carlsen Verlag







Klappentext
"Bellas Leben ist in Gefahr. Ein offensichtlich blutrünstiger Vampir sinnt auf Rache. Und seine Spuren führen zu Bella. Aber damit nicht genug: Nachdem sie wieder mit Edward zusammen ist, muss sie sich zwischen ihrer Liebe zu ihm und ihrer Freundschaft mit Jacob entscheiden – doch damit könnte sie den uralten Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen neu entfachen …“ (Quelle: https://www.carlsen.de)

Gestaltung
Da rot meine Lieblingsfarbe ist und ich vor allem den dunklen Rotton des Covers gerne mag, bin ich von der Farbwahl des Buches natürlich sehr angetan. Das Muster aus Blumen, Ranken und Blättern darauf finde ich auch hübsch und edel. Dieses Mal hebt sich vor allem das Bild des kleinen Sichelmondes im unteren Bildteil vom Hintergrund ab, was an der silber-grauen Farbe liegt. Aber auch das Rot des Titels ist heller als der Hintergrund und fügt sich schön in diesen ein.

Meine Meinung
Weil ich die Reihe komplett zu Hause stehen und bereits die ersten beiden Bände gelesen habe, habe ich auch zum dritten Band gegriffen, um diese Reihe nun auch endlich bald beenden zu können. In „Biss zum Abendrot“ schwebt Bella in Gefahr, da sie von einem gefährlichen Vampir verfolgt wird. Schutz möchte ihr nicht nur ihr fester Freund Edward bieten, sondern auch ihr bester Freund Jacob. Doch die beiden Jungs kommen nicht gut miteinander aus und so scheint Bella sich zwischen beiden entscheiden zu müssen. Dies könnte jedoch Folgen für den Jahrhunderte alten Konflikt zwischen Vampiren und Werwölfen haben…

An diesem Band hat mir die Handlung gut gefallen, denn in meinen Augen war sie spannender als die Handlung der vorherigen Bände. Zwar dauert es auch dieses Mal bis wirklich Schwung in die Geschichte kommt, dafür fand ich es aber gut, dass ich dieses Mal einen Antrieb beim Lesen hatte, der mich bei der Stange gehalten hat. So trieb mich stets der Gedanke um, ob Bella unbeschadet aus allem herauskommt und wie der Zwist zwischen Edward und Jacob verlaufen wird. Diese Fragen haben mich neugierig gemacht und mich zum Lesen angetrieben.

Etwas anstrengend fand ich allerdings den Fokus, der am Anfang des Buches auf das Liebesdrama gelenkt wurde. Warum konnte es nicht einfach so sein, dass Bella und Jacob befreundet sein können und fertig? Warum muss sie sich zwischen den Jungs entscheiden? Gut, Jacob hat sich in Bella verliebt, aber dass sie nur Augen für Edward hat, ist eigentlich schon lange klar. Da hätten sie und Jacob schon lange klare Verhältnisse schaffen können…

Gut fand ich, dass man in diesem Band auch endlich etwas mehr über die anderen Mitglieder der Familie der Cullens erfahren hat. So gab es beispielsweise Rückblenden über Rosalie oder Jasper, die zwischendurch für Abwechslung und interessanten Stoff zum Nachdenken gesorgt haben. Ich hätte gerne noch mehr über die Cullens und deren Vergangenheiten erfahren, da die Familienmitglieder alle sehr unterschiedlich und interessant sind.

Fazit
„Biss zum Abendrot“ hat mir besser gefallen als seine beiden Vorgänger, was vor allem daran lag, dass ich dieses Mal durch meine Neugierde, wie es mit Bella ausgehen und wie der finale Kampf aussehen wird, einen Leseantrieb hatte. Die Handlung beginnt etwas schleppend und es dauert bis die Geschichte wirklich Fahrt aufnimmt, was in meinen Augen auch daran liegt, dass zu Beginn der Fokus sehr auf das Liebesdreieck gelegt wurde.
Knappe 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Biss zum Morgengrauen (meine Rezension >> hier <<)
2. Biss zur Mittagsstunde (meine Rezension >> hier <<)
3. Biss zum Abendrot
4. Biss zum Ende der Nacht

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