31. Oktober 2020

[Rezension-Laura] - Die Diebin des Teufels (Lisa Maxwell)






Verlag: Droemer Knaur Verlag
Übersetzt von: Heide Franck
Reihe: Trilogie
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 720
Altersempfehlung: ab 16
Preis: 16.99 € [D]
ISBN: 978-3-426-52369-8
Bildquelle: © Droemer Knaur Verlag







Klappentext
"Alles, was Esta über Magie zu wissen glaubt, hat sich als Lüge entpuppt. Ihre Eltern sind tot, alte Verbündete wurden zu Feinden, und das Buch der Mysterien war nicht der Schlüssel zur Befreiung der Mageus, wie Esta geglaubt hatte. Nachdem der Magier Harte das Buch stehlen wollte, lebt dessen gefährliche Macht nun in ihm - und kann jederzeit aus ihm herausbrechen. Die dunkle Magie kann nur durch die fünf elementaren Steine gebrochen werden, die über den Kontinent verstreut sind. Gemeinsam mit Harte muss Esta die magische Schwelle überwinden, die New York umgibt, und sich auf eine gefährliche Reise durch das Land begeben. Doch auch ihre Feinde brauchen die elementaren Steine für ihre dunklen Pläne. Und währenddessen droht auch in New York das Chaos auszubrechen …“ (Quelle: https://www.droemer-knaur.de)

Gestaltung
Im Gegensatz zum weißen Cover des ersten Bandes ist das des Zweiten nun schwarz. Dadurch kommen meiner Meinung nach die Flammen und Feuerelemente richtig gut zur Geltung. Besonders toll finde ich, dass das Symbol aus Schlangen auf der Covermitte nun brennt und sich auflöst und auseinander geht. So zeigt das Cover eine Weiterentwicklung das des ersten Bandes, was ich eine interessante Idee finde.

Meine Meinung
Nach „Der letzte Magier von Manhattan“ war ich neugierig auf die Fortsetzung der Geschichte, sodass ich mit Spannung auf „Die Diebin des Teufels“ gewartet habe. In diesem Band geht es darum, dass die zeitreisende Diebin Esta zusammen mit Magier Harte aufbricht, um die elementaren Steine zu suchen, da sie damit die dunkle Magie brechen wollen. Doch auch die Feinde der beiden sind auf der Suche nach den Steinen…

Zu Beginn hatte ich leider kleine Startschwierigkeiten. Es fiel mir nicht leicht, wieder in die Geschichte zu finden und mich an die Charaktere und deren Zusammenhänge zu erinnern. Als Vielleserin mag dies ein Problem sein, dass vielleicht nicht jeder hat, aber ich hätte es hilfreich gefunden, wenn es vielleicht eine kurze Auffrischung der wichtigsten Geschehnisse aus dem ersten Band gegeben hätte. Auch wenn ich inhaltlich etwas brauchte, bis ich wieder auf der Höhe war, hat sich das mir bekannte Gefühl aus dem ersten Band sofort wieder eingestellt.

Ich war voller Vorfreude und Aufregung wieder in die spannende Welt der Magier und Manhattans einzutauchen. Die zeitreisende Diebin endlich wieder zu sehen und die knisternde Atmosphäre zu spüren. Besonders diese ist es, die mir in diesem Band gut gefallen hat, denn ich spürte geradezu, wie es unter der Oberfläche zu brodeln schien und dass wir uns auf ein großes Ereignis zubewegten. Nur passiert dies vermutlich erst im dritten Band, wobei diesbezüglich bei mir etwas Irritation vorherrscht, da im englischen Original der Abschlussband für 2021 angekündigt ist, im Deutschen aber von einer Dilogie gesprochen wird. Ich hoffe sehr, dass der dritte Band auch ins Deutsche übersetzt wird, denn nach diesem Appetizer, der mich hungrig auf den Abschluss machte, möchte ich diesen auch unbedingt lesen.

Ganz toll fand ich wieder Esta und Harte. Die Zwei finde ich einfach saucool und mit ihren Fähigkeiten und Gaben ziemlich besonders. Sie stechen für mich hervor und auch die Ideen dieser Reihe haben mich nach wie vor begeistert. Zudem gibt es wieder einige actionreiche Szenen, die zwar auch umrahmt sind von etwas langatmigeren Stellen, aber es gibt in „Die Diebin des Teufels“ genug Erlebnisse, die mich gut unterhalten konnten. Auch neue Charaktere und Schauplätze sorgen für Abwechslung und immer wieder aufflammende Spannung. Dennoch wird meiner Meinung nach der große Knall im dritten Band kommen, auf den ich ungemein gespannt bin.

Fazit
Leider fiel mir der Einstieg in die Geschichte etwas schwer, da mir ein wenig die Rückblenden auf die vorherigen Geschehnisse fehlten. Auch gab es stellenweise einige Längen, die ich etwas anstrengend empfand. Aber immerhin boten actionreiche Szenen und neue Schauplätze sowie Charaktere Abwechslung. Auch Esta und Harte mochte ich wieder gerne. Ebenso wie den ganzen Weltenentwurf und die knisternde Atmosphäre. Ich hoffe sehr, dass der dritte Band auch übersetzt wird, da „Die Diebin des Teufels“ ein Appetizer war, der meine Neugierde auf den Abschluss angefacht hat, da ich denke, dass es dann richtig heiß hergehen wird.
4 von 5 Sternen!
Reihen-Infos
1. Der letzte Magier von Manhattan
2. Die Diebin des Teufels
3. The Serpent’s Curse (erscheint voraussichtlich am 13. April 2021 auf Englisch)

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