2. Januar 2019

[Rezension-Laura] - Percy Jackson 01 - Diebe im Olymp (Rick Riordan)






Verlag: Carlsen Verlag
Übersetzt von: Gabriele Haefs
Reihe: Pentalogie
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 448
Altersempfehlung: ab 14
Preis: 16.90 € [D]
ISBN: 978-3-551-55437-6
Bildquelle: © Carlsen Verlag







Klappentext
"Irgendjemand hat etwas gegen ihn, da ist sich Percy sicher. Ständig fliegt er von der Schule, immer ist er an allem schuld und dann verwandelt sich sogar seine Mathelehrerin plötzlich in eine rachsüchtige Furie. Wenig später erfährt Percy das Unglaubliche: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon - und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben ihn ins Visier genommen! Percys einzige Chance: Er muss sich mit den anderen Halbgöttern verbünden.“ (Quelle: https://www.carlsen.de)

Gestaltung
Ich habe die Sonderausgabe von Percy Jackson gelesen, auf der vor einem schwarzen Hintergrund ein großer grüner Kopf eines Gottes zu sehen ist. Davor steht Percy mit seinem Schwert in der Hand. Mir gefällt das Cover gut, weil ich die Farbkombination aus schwarz und grün gerne mag. Dabei finde ich es gut, dass das Grün nicht zu knallig ist und es sich schön in das Schwarz einfügt. Der Titel ist dabei etwas heller, wodurch er hervorsticht, was nochmal für Highlights auf dem schlichteren Cover sorgt.

Meine Meinung
Ich bin einfach ein riesiger Rick Riordan-Fan. Ich habe tatsächlich zuerst die Percy Jackson Filme gesehen, dann seine Magnus Chase-Reihe verschlungen und abgöttisch geliebt und erst anschließend die Percy Jackson-Reihe in einem Rutsch gelesen. Ich liebe einfach diese Bücher und den Stil von Rick Riordan. In „Diebe im Olymp“ beginnt das Abenteuer von Percy, denn nachdem er von einer Furie angegriffen wird, bringen ihn seine Mutter und sein bester Freund Grover, welcher ein Satyr ist, nach Camp Halfblood. Dort erfährt er, dass er als Sohn Poseidons ein Halbgott ist. Als dann der Herrscherblitz von Zeus gestohlen wird, versucht Percy mit Hilfe von Grover und Annabeth diesen wiederzufinden…

Am ersten Band hat mir besonders gefallen, dass es zu Beginn so viele Fragen und Unklarheiten gibt, dass ich erst ein wenig irritiert war. Aber nach und nach verdichtet sich alles, die Fäden werden zusammen gezogen und verbinden sich nach und nach. So kam ich dann immer besser mit der Geschichte klar, denn gerade am Anfang hatte ich das Gefühl, als würde sich die Geschichte etwas langsam lesen lassen, weil ich immer versucht habe, alles zu verstehen und zu erfassen.

Ich wollte jedes Detail aufsaugen und unbedingt alles mitkriegen, weswegen ich gleichzeitig auch an den Seiten klebte. Ich persönlich fand Rick Riordans „Magnus Chase“-Trilogie noch etwas lustiger, aber auch „Diebe im Olymp“ hat bei mir für einige Lacher gesorgt. Gerade Percys Art sorgt hier immer wieder für Unterhaltung. Sowieso mochte ich den Stil des Autors in diesem Band wieder unheimlich gerne, weil die humorvollen Szenen die Action und die ernsteren Momente immer wieder auflockern.

Die Geschichte hat wirklich alles, was mein Herz begehrt: Humor, mutige Helden, zu bezwingende Hindernisse und eine große Portion Action. Was mir so gut gefallen hat, war, dass es Momente gibt, in denen ich dachte, dass eine Szene unnötig war oder vom roten Faden ablenkt, aber im Nachhinein stellte sich dann heraus, dass genau die Szene von großer Bedeutung war. So spielt der Autor mit seinen Lesern, was für mich beim Lesen immer wieder für Überraschungen gesorgt hat. Bei Rick Riordan passiert also nichts ohne Grund!

Das Dreiergespann um Percy, Grover und Annabeth ist auch eine tolle Kombination, die ihr ohnehin schon spannendes Abenteuer toll ergänzt. Grover ist ein wenig der Clown der Gruppe, denn durch sein Verhalten sorgt er immer wieder für lustige Momente. Percy ist nicht nur der Held, sondern auch ein guter Freund, der sich um die Gruppe kümmert. Ohne Annabeth wären die beiden jedoch aufgeschmissen, denn sie ist der kluge Kopf der Gruppe. Mir gefiel es, wie die drei miteinander harmonierten und wie Rick Riordan jedem der drei eine Vergangenheit und Tiefe verlieh.

Fazit
Wer „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ noch nicht gelesen hat, der sollte unbedingt damit anfangen, denn ich kann die Bücher von Rick Riordan nur wärmstens empfehlen! Obwohl ich das Gefühl hatte, dass sich die Geschichte anfangs etwas langsam lesen lies, so nahm sie gewaltig an Fahrt auf sobald alle Fäden zusammengezogen wurden. Das Protagonistentrio ist ein cooles Gespann, bei dem jede Figur genügend Tiefe erhalten hat. Die Handlung ist spannend und actionreich, aber gleichzeitig durch Humor aufgelockert.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Percy Jackson – Diebe im Olymp
2. Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen
3. Percy Jackson – Der Fluch des Titanen
4. Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth
5. Percy Jackson – Die letzte Göttin
Sonderband: Percy Jackson – Auf Monsterjagd mit den Geschwistern Kane

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