11. April 2019

[Interview-Laura] - Mit Anja Janotta auf den Wegen von 36 Fragen zur Liebe

Hallo ihr Lieben!

Ich durfte auf der Leipziger Buchmesse Anja Janotta treffen und ihr einige Fragen stellen!


Wenn ihr weiter lest, erfahrt ihr, was ihre Antworten auf einige meiner Fragen waren! :)
Auch Anja Janotta durfte ich im Rahmen der Leipziger Buchmesse am Magellan Stand treffen und sie mit Fragen löchern. Die sympathische Autorin hat mir lustige Dinge verraten, die ich nun mit euch teilen möchte. Da ich immer old school unterwegs bin, habe ich ihre Antworten mitgeschrieben und euch ein Gedächtnisprotokoll verfasst, mit dem ihr hoffentlich viel Spaß haben werdet!

Mit den Figuren am Küchentisch

Die für mich wichtigste Frage war, ob es mit Naomi, Adrian, Juli und Co weitergehen würde, denn das Ende von "Meine Checkliste zum Verlieben" war recht offen und hat bei mir den intensiven Wusnch hinterlassen, weiteres von Naomi zu lesen. Diesbezüglich verriet Anja mir, dass sie zufrieden mit dem offenen Ende ist, sich aber vorstellen kann, eine Fortsetzung zu schreiben. Ihre Figuren sitzen noch mit ihr am Küchentisch, wo sie ihre Geschichten schreibt und Naomi hat den Tisch noch nicht verlassen...also meine Daumen sind gedrückt, dass es doch eines Tages weitergehen wird!

Auch Naomis Vater, der in der Checkliste eine hintergründige Rolle spielt, würde in einer Fortsetzung bedeutender werden und in den Vordergrund treten. Wenn das mal nicht spannend werden könnte!

Von Naomis Antworten auf die 36 Fragen zum Verlieben waren einige mit denen gleich, die Anja auf diese Fragen geben würde, sodass man doch einen großen Anteil von Anja in Naomi wiederfinden kann. Die Idee zu dem Buch, das die 36 Fragen aufgreift, kam der Autorin schon vor 3 Jahren und da sie auch einige Asperger Kids kennt, konnte sie sich gut in Adrian versetzen. Ich finde, dass es ihr gut gelungen ist, ihn realistisch darzustellen! In ihren Recherchen hierfür hat sie einige Bücher über Asperger gewälzt und im Internet recherchiert. Auch der Aspies e.V.  hat eine wichtige Rolle gespielt.

Das Cover durfte die Autorin zunächst sehen und da ihr zu wenig Herzen drauf waren, hat sie dies dem Verlag zurückgemeldet und siehe da, nun gibt es mehr Herzen. Auch die Telefonbuch-Kritzeleien sind dann erst dazugestoßen.

Bei den liebsten Charakteren und den am wenigsten gemochten Charakteren aus ihrem Buch waren wur uns recht einig, denn auch Anja mag Adrian total gerne (so wie ich). Gustav mag sie allerdings auch gerne, was mich ja erstaunt hat, da er zum Buchende hin bei mir auf der Abschussliste stand aufgrund seines Verhaltens. Tim, Naomis kleiner, nerviger Bruder, ist auch bei Anja eine Figur, die sie nicht so gerne mag und eigentlich wurde sie auch dazu angehalten, ihn etwas sympathischer zu schreiben, was sie aber nicht gemacht hat, da Tim so besser zur Geschichte passt.

Die für Anja Janotta am schwierigsten zu schreibende Szene war als Naomi und Adrian zusammen einen Fisch sezieren und Naomi ihn fragt, was sein Grund ist, mit ihr das 36 Fragen-Experiment durchzuführen. Adrians Antwort lautete Sex. Hier war die Frage im Raum, ob dies wirklich für die Altersgruppe passt.

Könnte sie einen Tag mit ihren Figuren verbringen, würde sie den Tag zweiteilen und zunächst mit Adrian ein Museum besuchen und sich Dinge erklären lassen, um den Tag dann mit Adrian und Naomi beim Kochen ausklingen zu lassen.

Das Schreiben allgemein

Aktuell schreibt Anja an einem Jugendbuch für Leser im Alter von 14/16 Jahren, da ihre Bücher immer mit ihren eigenen Kindern mitwachsen. Am liebsten schreibt sie jedoch Bücher für ca. 12 bis 14jährige. Sie findet es leichter Bücher zu schreiben, wenn sie die Zielgruppe kennt, sodass sie sich oft an ihren Kindern orientiert hat.

Ihre ersten Werke hat sie mit ungefähr 11/12 Jahren auf der Schreibmaschine geschrieben. Dann machte sie einen Abstecher in den Journalismus. Nun setzt sich ihre Schreibroutine aus dem Trinken von Kaffee oder Tee, dem Tippen am Computer, etwas Musik und ansonsten Ruhe zusammen.

Am liebsten hat Anja Janotta ihr allererstes Buch "Linkslesestärke" geschrieben, da ihr dies flüssig und schnell von der Hand ging. Sie brauchte nur sechs Wochen für das Schreiben un dann war das Buch fertig. Ihre Tochter war damals beun und hatte LRS.

Als Tipp für den Umgang mit einer Schreibblockade nannte die Autorin das Warmschreiben. Man solle einfach beginnen zu schreiben, die letzte Seite überarbeiten und sich so wieder in den Tonfall der Geschichte einfinden. Besonders das Dialoge-Schreiben mag die Autorin sehr gerne.

Die überraschendste Reaktion eines Lesers war für die Autorin, dass sie auf ein T-shirt unterschreiben sollte, da sie Angst hatte, dass derjenige Ärger von seiner Mutter bekäme, wenn sie einfach auf sein Shirt schreiben würde.

Fun Facts über Anja Janotta


Zuguter letzt habe ich die Autorin gebeten, mir Fun Facts über sich zu verraten. Hier kam ans Licht, dass sie sehr gerne Ikea Möbel zusammenschraubt. Also wenn ihr mal wieder ein Billy-Regal braucht...ihr wisst, wer euch beim Aufbau helfen könnte... ;) Auch hat die Autorin zwar ein Büro, dieses nutzt sie jedoch nicht zum Schreiben. Sie sitzt dafür am Küchentisch und verfasst dort ihre Geschichten. Bei einer ihrer Lesungen ist die Autorin von der Bühne gefallen, was sie elegant mit dem Versuch des Crowdsurfing erklärte :)

Wenn sie eine Superkraft hätte, dann würde sie in die Vergangenheit reisen und schauen können wollen. Mit einer Million Euro würde sie ihren eigenen Verlag gründen, den sie auf Kinderbücher ausrichten würde und in Kooperation mit anderen Autoren errichten würde.

Zum Abschluss hat die Autorin mir mein Buch signiert und wir haben ein Foto von uns gemacht :) Vielen Dank dafür!

links: ich, rechts: Anja Janotta

Ich danke dem Magellan Verlag und vor allem Cara und Kristin ganz herzlich für die Möglichkeit, Anja zu interviewen!
Und ein ganz großes Danke geht an dich, Anja für deine Zeit, lieben Antworten und das Gespräch!

Ich hoffe, euch hat das Interview gefallen! :)
Eure Laura

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