10. April 2019

[Rezension-Laura] - Elias & Laia 03 - In den Fängen der Finsternis (Sabaa Tahir)






Verlag: ONE Verlag
Übersetzt von: Barbara Imgrund
Reihe: Tetralogie
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 526
Altersempfehlung: ab 14
Preis: 18.00 € [D]
ISBN: 978-3-8466-0078-8
Bildquelle: © ONE Verlag







Klappentext
"Wo Leben ist, ist Hoffnung Das Martialenimperium steht am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit im Osten weiß Laia, dass sie den Nachtbringer aufhalten muss, und das ohne Elias. Denn Elias ist nun als Seelenfänger an die Zwischenstatt, das Geisterreich, gebunden. Dazu verdammt, einer uralten Macht bedingungslos zu dienen – auch wenn dies bedeutet, die Frau aufzugeben, die er liebt.“ (Quelle: https://www.luebbe.de)

Gestaltung
Mir gefällt dieses Cover von allen dreien am besten, da ich die Verzierung und das Muster um die Augen des Mädchenkopfes sehr schön finde und auch die Farbgebung mag. Die helleren Farben deuten auf Hoffnung hin und passen stimmig zur Wüstenlandschaft am unteren Bildrand. Diese gefällt mir mit der Stadt auch sehr gut und die Lichtpunkte am Bildrand mag ich auch echt gerne.

Meine Meinung
Es ist schon länger her, dass ich die ersten beiden Bände dieser Reihe gelesen habe, aber umso mehr habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut, von der ich zunächst ausgegangen bin, dass es der finale Abschlussband sein würde. Doch da habe ich mich wohl geirrt, denn ich habe gelesen, dass für 2020 ein vierter Band geplant ist. Dies hat mich zunächst etwas enttäuscht, weil ich doch auf einen schönen Reihenabschluss gehofft hatte, aber beim Lesen ist dieser kurze Dämpfer schnell vergessen gewesen, denn das Buch startet mitten im Geschehen.

Ich fand es klasse, dass man direkt wieder in die Geschichte geworfen wurde. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich kleinere Schwierigkeiten hatte, mich wieder in die Handlung einzufinden. Als Vielleser habe ich einfach zu viele andere Bücher zwischendrin gelesen, sodass ich meine Zeit brauchte, bis ich wieder ganz bei Laia, Elias und Co war. Doch sobald dies der Fall war, bin ich voll und ganz in der Geschichte aufgegangen.

Das Setting, das an das antike Rom erinnert, mag ich nach wie vor total gerne. Auch die Handlung konnte mich überzeugen, denn es geht unheimlich turbulent und temporeich zu. Elias und Laia sind zwar noch immer durch ihre Gefühle füreinander verbunden, doch sie gehen getrennte Wege angesichts ihrer neuen Aufgaben. So wird es unheimlich spannend beim Lesen. Die Geschichte ist geradezu ein Auf und Ab der Gefühle, denn eine Szene ist spannender als die andere.

Gesteigert wird die Spannung durch viele Überraschungsmomente und Wendungen, mit denen ich im Leben nicht gerechnet habe. Hier ist wirklich nichts vorhersehbar und genau das liebe ich so an der Reihe! Auch fand ich es klasse, wie die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Handlung erzählt wird, dazu beitragen, den Spannungsbogen hoch zu halten. Elias, Laia und Helena berichten jeweils, was ihnen widerfährt und durch diese Wechsel zwischen ihren Sichten bleibt die Geschichte enorm fesselnd, da man stets wissen möchte, wie es mit der jeweils anderen Figur weiter geht.

Auch empfinde ich den Schreibstil von Sabaa Tahir als enorm positiv, denn die Autorin schreibt nicht nur anschaulich und fesselnd, sie kann mich einfach jedes Mal aufs Neue Mitreißen. Ich habe direkt Kopfkino, wenn ich nur wenige Sätze lese. Sie erschafft geradezu einen Blockbuster in meinem Kopf, was einfach genial ist. Zudem gibt es in diesem Band erstmals eine Karte, welche ich geradezu eingesogen habe, denn sie trägt dazu bei, dass die Welt noch plastischer und greifbarer wird.

Fazit
Auch wenn ich erwartet hatte, dass „In den Fängen der Finsternis“ der Abschlussband der Reihe ist, so bin ich doch froh, dass wir nun noch einen weiteren Band in dieser fabelhaften Welt erleben dürfen, denn diese Reihe besitzt ein Höchstmaß an Spannung und Action. Ich liebe die Charaktere, den Schreibstil, das Setting und die Handlung. Durch die Perspektivwechsel wird die Sogwirkung des Buches noch verstärkt. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und möchte an dieser Stelle eine Warnung aussprechen, denn „Elias und Laia“ hat eindeutig Suchtpotenzial! Ich hoffe, dass wir nicht so lange auf den vierten Band warten müssen!
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Die Herrschaft der Masken
2. Eine Fackel im Dunkel der Nacht
3. In den Fängen der Finsternis
4. ??? (erscheint voraussichtlich im April 2010 auf Englisch)

Kommentare:

  1. Hallo Laura,

    eigentlich hat mich die Fortsetzung nicht so gereizt. Und nach der langen Zeit wundert es mich nicht, dass du Schwierigkeiten hattest, in der Geschichte anzukommen. Aber es klingt schon wieder sehr, sehr gut. Du klingst richtig begeistert!

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hi Nicole!

      Ja, ich bin auch total begeistert :) Du solltest dir unbedingt nochmal überlegen, ob du dir die Fortsetzung nicht doch zulegen möchtest :)

      Liebe Grüße
      Laura

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    2. Hallo Laura,

      ja, ich werde mir wohl das Hörbuch holen. Du hast mich schon überzeugt. :P

      Liebe Grüße,
      Nicole

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  2. Hey Laura,

    schön das wir hier so einer Meinung sind. Auch mir ist der Einstieg in die Geschichte schwer gefallen. Genauso wird es dann wohl auch bei Band 4 sein. Und zum Glück wusste ich vorher, dass es keine Trilogie wird. Ich finde, man geht dann mit ganz anderen Erwartungen an die Geschichte.
    Besonders begeistert hat mich ja Helenas Sichtweise. Hattest du einen Liebling unter den Dreien?

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Huhu Sandra!

      Ich war irgendwie der felsenfesten Überzeugung, dass dies der Abschlussband ist. Ich hab zwar nichts gegen eine Fortsetzung, weil die Geschichte ja echt mega ist, aber ja, irgendwie hab ich beim Lesen erst was anderes erwartet :D Hmm...einen Liebling zwischen den Dreien..ich glaube, ich mag Elias am liebsten, ja. Ich hab ja so einen Hang zu den männlichen Charakteren :D Und du? Helena?

      Liebe Grüße
      Laura

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    2. Genau bei mir war es ganz klar Helena. Und Elias Sichtweise fand ich am schwächsten, wenn man denn hier überhaupt von schwach reden kann.

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