23. Juli 2019

[Rezension-Laura] - Sag nie ihren Namen (Juno Dawson)






Verlag: ONE Verlag
Übersetzt von: Frank Böhmert
Reihe: Einzelband
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 336
Altersempfehlung: ab 14
Preis: 8.99 € [D]
ISBN: 978-3-8466-0086-3
Bildquelle: © CarlsenSa Verlag







Klappentext
"Nach diesem Buch ist jeder Blick in den Spiegel ein Wagnis auf eigene Gefahr!!! --- Als Bobbie und ihre beste Freundin Naya an Halloween den legendären Geist Bloody Mary beschwören sollen, glaubt niemand, dass wirklich etwas passieren wird. Also vollziehen sie das Ritual: Fünf Mal sagen sie Marys Namen vor einem mit Kerzen erleuchteten Spiegel … Doch etwas wird in dieser Nacht aus dem Jenseits gerufen. Etwas Dunkles, Grauenvolles. Sie ist ein böser Hauch. Sie lauert in Albträumen. Sie versteckt sich in den Schatten des Zimmers. Sie wartet in jedem Spiegel. Sie ist überall. Und sie plant ihre Rache.“ (Quelle: https://www.carlsen.de)

Gestaltung
Die Lippen und die Nase scheinen in einen Spiegel zu schauen, der anscheinend beschlagen ist und sauber gewischt wurde. In diesen ist über den Lippen des Gesichtes die Zahl fünf aus fünf sich kreuzenden Strichen eingeritzt. So erzeugt schon das Cover einen leicht gruseligen Eindruck, wenn man sich überlegt, dass das Gesicht der Geist von Mary sein könnte. Der rote Titel lässt mich an Blut denken, wodurch ich schon beim Anschauen des Covers eine Gänsehaut bekomme.

Meine Meinung
Eigentlich bin ich kein Fan von Horrorgeschichten, aber als ich das Buch günstig ergattern konnte, konnte ich nicht nein sagen, weil ich wissen wollte, ob die Protagonisten Bobbie und Naya wirklich einen Geist beschwören. In „Sag nie ihren Namen“ geht es darum, dass die beiden Mädchen in ihrem Internat an Halloween den Geist Bloody Mary vor einem Spiegel beschwören, indem sie im mit Kerzen erleuchteten Badezimmer fünfmal den Namen des Geistes sagen. Niemand von ihnen glaubte an dieses Ritual. Bis in den folgenden Tagen sehr mysteriöse Ereignisse geschehen und sich die Zufälle immer mehr häufen…

Ich fand die Geschichte wirklich gruselig! Vielleicht ist diese Aussage von einem Angsthasen wie mir, der sich keinerlei Gruselfilme anschaut und keine Gruselgeschichten liest, nicht wirklich aussagekräftig, aber ich fand, dass die Autorin hier echt für Gänsehautmomente gesorgt hat. Durch Wechsel in der Erzählperspektive und Andeutungen gepaart mit einer lebendigen, jugendlichen Sprache ist die Geschichte spannend und gruselig zugleich, da ich nicht wirklich wusste, ob hinter den seltsamen Ereignissen nun ein echter Geist steckt oder nicht.

Die Handlung fand ich echt toll und wirklich spannend, da sich viele seltsame Dinge ereignen nach der Spiegelbeschwörung und man unbedingt wissen möchte, was sich dahinter verbirgt. Die Charaktere bleiben in meinen Augen dabei leider etwas auf der Strecke. So empfand ich Bobbie und die anderen Figuren eher als blass und oberflächlich, da sie kaum beleuchtet wurden und eher nur Akteure in der Handlung darstellten. Dabei bedienten sie auch die typischen Klischees, die einem oft begegnen: das beliebte Mädchen, die Kluge, die Außenseiterin etc.

Ich habe das Buch nur ungern im Dunkeln gelesen, weil mich die Vorstellung gegruselt hat, dass ein Geist aus dem Spiegel kommen könnte. Dass eine Handlung so beschrieben wird, dass ich beim Lesen Angst bekomme und das Buch nur tagsüber in die Hand nehme spricht in meinen Augen für den Schreibstil und die Ideen der Autorin. Die Spannung wird in meinen Augen konstant hoch gehalten, auch wenn es zwischendurch kleinere Phasen gibt, in denen man sich etwas erholen kann.

Fazit
Leider blieben mir persönlich die Charaktere zu sehr auf Klischees fokussiert und zu blass, doch die Handlung von „Sag nie ihren Namen“ hat mich sehr gut unterhalten. Sie ist spannend, da man wissen möchte, wer hinter den geheimnisvollen Ereignissen steckt. Gleichzeitig empfand ich die Geschichte und die Atmosphäre als sehr gruselig. Ich hab mich teilweise nicht getraut, das Buch alleine im Dunkeln zu lesen!
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

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